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Im Test - Was taugen Einparkhilfen wirklich?

07.08.2012 | 15:07 Uhr

Essen.  Moderne Einparkhilfen sollen Autofahrer beim Parken ihres Fahrzeugs unterstützen. Sind die Zeiten von Schweißperlen auf der Stirn dank der Assistenten nun also vorbei? Erfahren Sie hier mehr über diese modernen Helfer.

Es gibt mittlerweile vier verschiedene Systeme: ultraschallbasierte, radarbasierte, selbstlenkende und kamerabasierte Einparkhilfen. Die selbstlenkenden Vorrichtungen erfordern beim Parken ein Mitwirken des Autofahrers. So bekommt er beispielsweise vom Assistenten die Anweisung, während des Parkvorgangs zu bremsen oder aufs Gaspedal zu drücken.

Im Gegensatz zu den anderen Systemen, übernehmen die selbstlenkenden Vorrichtungen die Lenkmanöver beim Rangieren des Autos teilweise selbst. Auf Ultraschall und Radar basierte Systeme beschränken sich hingegen auf das Anzeigen der Abstände zwischen Auto, Parklücke und den umliegenden geparkten Autos. Außerdem sollen sie vor Hindernissen warnen. Bei allen Einrichtungen vermessen spezielle Sensoren die Parklücke und informieren bei einer passenden Stelle den Autofahrer.

Im "Auto Bild"-Test gewannen beim Check von Fahrzeugen mit ab Werk installierten Einparkassistenten zwei Modelle: der Audi A6 Avant und der Seat Alhambra. Der Ingolstädter erkennt bereits Parklücken, die bloß 80 Zentimeter länger als das Auto sind. Auch Quereinparken meistert der A6 Avant mithilfe des Einparkassistenten. Kostenpunkt: 1.860 Euro. Der Seat erkennt schon Parklücken, die nur 60 Zentimeter länger sind als er selbst. Zwar parkt der Alhambra nicht so souverän ein wie der A6 Avant, doch besticht er durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: 345 Euro kostet die unterstützende Maßnahme für den Autofahrer.

Oftmals hilft zusätzlich eine Rückfahrkamera beim Parken - eine ebenfalls gute Option für das Einparken in schwierige Lücken. Sie können diese Einparkhilfe nachrüsten, wenn Ihr Auto die Voraussetzungen dafür hat. Ultraschall- und kamerabasierte Systeme lassen sich übrigens genauso wie selbstlenkende Systeme als Einparkhilfe nachrüsten. Tests zeigen allerdings auch, dass manchmal Hindernisse beim Einparken übersehen oder Stoßstangen von geparkten Autos getroffen werden. Als bloße Unterstützung im Straßenverkehr eignen sich alle Systeme dank ihrer Sensoren und Warnsysteme dennoch. Bedingungslos verlassen sollte sich der Mensch beim Parken allerdings nur auf sein räumliches Wahrnehmungsgefühl - nicht auf die Technik.

sw

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http://www.derwesten.de/auto/zubehoer/im-test-was-taugen-einparkhilfen-wirklich-id6959697.html
2012-08-07 15:07
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