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Worauf man beim Autoverkauf achten sollte

22.05.2012 | 05:45 Uhr
Worauf man beim Autoverkauf achten sollte
Der Experte vom TÜV Rheinland gibt Tipps, worauf man beim Autoverkauf achten sollte.

Köln.  Wer sein Auto verkaufen will, sollte unbedingt auf einige Sachen achten um um nicht von Betrügern über das Ohr gehauen zu werden. Experte Hans-Ulrich Sander gibt Tipps zum optimalen Verlauf eines Autoverkaufs.

Wird bei einem Autokauf per Scheck bezahlt, um es gleich mitzunehmen, haben laut TÜV Rheinland 'beim Verkäufer alle Alarmanlagen anzugehen'. Denn oft ist der Scheck nicht gedeckt.

Der Wagen und die Papiere sind nur gegen Barzahlung herauszugeben, rät Experte Hans-Ulrich Sander, oder es ist der endgültigen Zahlungseingang auf dem Konto abzuwarten. Um nicht das Opfer von Gaunern zu werden, sind generell Geschäfte mit Unbekannten nie allein abzuwickeln und sich nie auf fremdem und abgelegenem Terrain zum Besichtigungstermin zu treffen.

Vor der Probefahrt, die nur im Beisein des Verkäufers erfolgen sollte, wird empfohlen, Ausweis, Führerschein und den Interessenten selbst abzulichten. So ist notfalls nachzuweisen, wer den Wagen übernommen hat - mit dem Restrisiko, dass die Papiere gefälscht sein können.

Geld sofort zur Bank bringen

Auf Nummer sicher geht, wer nach dem Verkauf zusammen mit einem Zeugen und dem Käufer das Geld zur Bank bringt, um 'Blüten' auszuschließen. Anschließend sollte das Fahrzeug sofort bei der Zulassungsstelle abgemeldet oder auf den neuen Eigentümer umgemeldet werden.

Soll der Wagen ins Ausland überführt werden, kann der neue Besitzer ein zeitlich befristetes Ausfuhrkennzeichen beantragen. Er muss dazu einen Ausweis und einen Versicherungsnachweis vorlegen, den zu diesem Zweck auch deutsche Versicherungen ausstellen. Bei dieser Lösung ist der Verkäufer 'auch nicht mehr haftbar für eventuelle Verkehrsverstöße durch den Käufer bei der Überführung des Fahrzeugs', betont TÜV Rheinland-Fachmann.

Auto- und Geldverlust ist aber nicht das einzige Risiko, das ein leichtsinniger Verkäufer eingeht: Sander warnt auch davor, Kfz-Papiere oder Ausweisdokumente per E-Mail zu versenden, weil Betrüger häufig versuchten, auf diesem Weg an die Daten für kriminelle Machenschaften heranzukommen. (mid)

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Kommentare
22.05.2012
17:26
ganz einfach ...
von Visionaer | #1


Auto ins Netz stellen - Interessenten prüfen/probefahren lassen - Kaufvertrag machen (darin keine weitere Benutzung des Wagens vereinbaren) - Zahlungseingang auf Konto abwarten - Wagen abholen lassen/Papiere aushändigen ... fertig.

Hab ich bisher immer so gehalten.
Das siebt schon vorab die ganzen "Ey, gebbisch dir 5Tausend ... " Jungens aus.

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