Was Frauen wirklich wollen
05.11.2008 | 14:23 Uhr 2008-11-05T14:23:00+0100
Essen. Im aktuellen Bond-Film „Ein Quantum Trost” kommt der neue Ford Ka besonders bezaubernd daher. Als fahrbarer Untersatz für Bondgirl Olga Kurylenko nämlich. Diese sexy Symbiose ist Grund genug, ihn einmal etwas genauer aus der Sicht einer Frau zu betrachten.
Wir lieben es ja ein bisschen eckig und kantig. Zum Glück ist der neue Ka nicht mehr so rund wie sein Vorgänger, sondern hat seine Rundungen genau an der richtigen Stelle. Unten nämlich, da wirkt er mächtig muskulös mit seinen leicht ausgestellten Radkästen. Oben ist er schmal zugeschnitten, hat im Vergleich zum Ex-Ka zehn Zentimeter an Höhe gewonnen. Genau die richtige Triangel-Figur also. Die schräg nach außen verlaufenden Frontscheinwerfer setzen den Kühlergrill in Szene und machen ein ganz markantes Gesicht. Hübsch anzuschauen ist aber auch der Popo – wie gesagt: ordentlich rund. Nur der Auspuff hängt ein bisschen verloren unten dran und hätte ruhig etwas imposanter ausfallen dürfen.
Von knalligem Rot bis hin zum Blümchenmuster
Klasse ist die Farbenpalette. Der Ka zeigt selbstbewusst knalliges Rot, Lila, Mint-grün oder Blau, auf Bestellung sogar mit Rallye-Streifen (Ka Grand-Prix, plus 750 Euro) oder mit Tattoo (plus 370 Euro). Viel Lieblingsfarben-Potenzial hat Sunrise-Rot mit den schwarz-roten Sitzen innen. Es gibt auch Blümchenmuster für die Sitze, doch die sind mir persönlich zuviel des Guten.
Die Basis des Fahrwerks ist beim Ka dieselbe wie beim Fiat 500. In jahrelanger Zusammenarbeit haben die Techniker von Ford und Fiat an ihren Wagen gefeilt und sie schließlich auch noch getrennt voneinander weiter entwickelt. So ist beispielsweise unter dem Ford Ka ein zusätzlicher Querstabilisator zu finden, den es im Fiat 500 nicht gibt. Er sorgt für noch mehr Sicherheit in der Kurvenlage. Preislich schlägt der Ka seinen Zwillings-Konkurrenten um Längen: Mit 9750 Euro Einstiegspreis liegt er mindestens 2000 Euro unter dem Fiat-Preis.
Beim Beifahrer-Test fiel als erstes auf, dass in der Diesel-Trend Version kein Schminkspiegel in der Sonnenblende vorhanden war. Aber bei so einem Wagen nimmt die Frau ohnehin lieber selbst auf dem Fahrersitz Platz. Das Handy ist gut verstaut in einem der dafür vorgesehenen Netze an der Mittelkonsole. Die Handtasche passt locker ins geräumige Handschuhfach, wenn sie nicht gerade die Größe einer Reisetasche aufweist. Das Interieur ist gefällig, die Mittelkonsole scheint herab zu fließen, ist farbig abgesetzt und verleiht dem Inneren ein poppig-freches Aussehen. Die Schaltung ist nahezu auf der Höhe des Lenkrads angebracht und sehr gut zu bedienen. Apropos: Die Lenkung reagiert absolut direkt. Das ist von Ford so gewollt, der Fahrer soll sich der Straße dadurch näher fühlen. Für uns bedeutet das: Beide Hände ans Lenkrad – Lidstrich nachziehen im Rückspiegel ist tabu!
Unter 2000 Touren verlassen ihn die Kräfte
Im Test vermittelt der Ka ein sicheres Fahrgefühl. Kurven scheint er zu lieben, auch wenn es mal etwas enger und flotter wird, bleibt er stabil am Boden. Das ESP greift bewusst spät ein, damit auch ein etwas sportlicheres Fahren möglich ist. Mit Steigungen haben sowohl der 1,2 Liter Benzinmotor als auch der 1,3 Liter Diesel, der in diesem Ka erstmals zu haben ist, etwas zu kämpfen. Entgegen unserer Gewohnheit, immer schön untertourig zu fahren, müssen wir den Ka immer auf über 2000 Touren halten, sonst verlassen ihn schnell die Kräfte.
Als Blickfang funktioniert der Ka aber ganz hervorragend. In der Bond-Variante in extravagantem Gold-Design und mit der attraktiven Passagierin sowieso. Aber auch im Alltag wird er garantiert den Leuten am Straßenrand den Kopf verdrehen.
Fazit: Der neue Ford Ka bietet viel Fahrspaß und ein sexy Design für preisbewusste Käufer jeder Altersklasse.
01:55
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23:54
wenn frauen endlich das autofahren wieder sofort verboten wird bald dann gibt es auch keine kleinwagen mer und die ganze welt wird besser auch der feinstaub ist dann weg und stau und ales
23:25
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15:34
Frank, Ich kann hervorragend auf die Autobahn auffahren, aber es kotzt mich an, wenn ich abbremsen muss, wenn da so ne 45PS Schleuder mit 50kmh versucht aufzufahren, alles abbremsen muss und es sich staut. Wer untermotorisierte Kleinwagen fahren WILL oder besser gesagt MUSS, solls von mir aus tun, aber ich kann da nix positives finden. Für mich kommts nicht in Frage, ich mag SCHÖNE Autos die auch n bißchen was unter der Haube haben... dafür zahl ich auch gern n bißchen mehr Unterhalt =)
14:45
@ # 7:
Es ist kein Problem es offen zu sagen, aber es wäre nett es nicht zu verallgemeinern, sondern auch mal (entgegen der typischen linkslastigen Grundausrichtung) wenigstens im Ansatz eine andere Meinung zuzulassen, als alles schlecht zu reden.
Nur zu Info: Ich fahre einen spritfressenden, platzraubenden, klappernden großen Geländeweagen, aber das bedeutet nicht, daß ich auf alle anderen Autos, ob schneller oder kleiner, oder deren Berichterstattung direkt eindreschen muß, weil ich sonst nichts besseres zu tun habe...
13:26
Zu 6
Dann fahren Sie doch mit nem Kleinwagen, wenns für Sie so toll ist.
Mit Bus, Bahn und Kleinwagen wollen wir Frauen uns genausowenig abgeben wie teilweise die Herren der Schöpfung.
Wo ist das Problem? Das man es offen sagt?
Ist ja wohl nen Unterschied, ob man hin und wieder mit so einer Schleuder fährt oder jeden Tag über die Autobahn zur Arbeit muss. Wenn man sichs leisten kann, warum sollte man sich ein Auto kaufen, was man nicht mag?
13:18
@I.
Wenn sie mit einem Kleinwagen Probleme haben, auf die Autobahn aufzufahren, dann sollten sie mit der Bahn fahren. Habe selber hin und wieder ne Ente gefahren und es hat immer prima geklappt.
08:34
Durch die Schießschartenfenster läßt sich bestimmt gut einparken. Warum nicht gleich ganz ohne und nur noch über Kamera und Monitor fahren? Paßt doch zur schönen neuen virtuellen Welt.
08:03
Typisch grauenhafter Kleinwagen, bin selbst Frau aber bevorzuge groß und sportlich und nicht so kleine Playmobil Schüsseln mit Knuddelfaktor wo nix reinpasst mit Motor bei dem jede Auffahrt auf die Autobahn zum Erlebnis wird... nee danke ^^
07:53
Was will uns dieser Artikel sagen?
Daß über Werbung nicht immer der Hinweis Anzeige stehen muß?