VW will wohl mit Billigautos Dacia Konkurrenz machen
11.10.2012 | 15:37 Uhr 2012-10-11T15:37:27+0200
Hamburg/Berlin. Der VW-Konzern will offenbar der Automobilkrise mit einer Billigmarke trotzen und damit der Renault-Tochter Dacia Konkurrenz machen. Laut einem Medienbericht soll es drei Modelle inklusive Limousine und Kombi geben - mit Preisstufen zwischen 6.000 und 8.000 Euro.
Der Volkswagen-Konzern will laut einem Magazinbericht bald dem Beispiel der Renault-Tochter Dacia folgen und in Europa mit einer eigenen Billigmarke an den Start gehen. Wie das Magazin "Auto-Bild" unter Berufung auf Konzernkreise am Donnerstag vorab berichtete, plant der VW-Konzern, die erste Generation der voraussichtlich in Asien produzierten Billigautos im dritten Quartal 2015 auch auf den europäischen Markt zu bringen.
Demnach planen die Wolfsburger drei Modellvarianten - darunter eine Limousine und einen Kombi - in drei Preisstufen zwischen 6.000 und 8.000 Euro. Ein VW-Sprecher sagte auf dapd-Anfrage zu dem Bericht: "Volkswagen prüft regelmäßig den Einstieg in neue Fahrzeugsegmente und Märkte." Allerdings gebe es derzeit "keine Entscheidung dazu".
Um die Kosten zu drücken und das Auto deutlich unter der 10.000-Euro-Marke anbieten zu können, will VW dem Bericht zufolge auf technische Plattformen zurückgreifen, die im Konzern seit dem Umstieg auf das modulare Baukastensystem nicht mehr benötigt werden.
SUV von Bentley und Lamborghini könnte sich verzögern
Volkswagen tritt Firmenkreisen zufolge auf die Kostenbremse und erwägt einen späteren Marktstart der geplanten Luxus-Geländewagen seiner Töchter Bentley und Lamborghini. VW stelle derzeit die Ausgaben für die Ausrüstung seiner Werke und die geplante Modellpalette vor den Aufsichtsratssitzung am 23. November auf den Prüfstand, sagten zwei Insider der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. VW wollte die Informationen nicht kommentieren.
Renault hat es mit Dacia vorgemacht: Mit schnörkellosen und deshalb günstigen Autos hat sich die französisch-rumänische Kombination am Markt positioniert. Im Billig-Bereich hat VW noch Nachholbedarf.
Die britische VW-Tochter Bentley und die italienische Schwester Lamborghini wollen mit Geländewagen dem Erfolg der Sportwagenmarke Porsche nacheifern, die seit kurzem ebenfalls zu VW gehört. Lamborghini schreibt seit 2009 Verluste und verspricht sich von einem sportlichen Geländewagen neue Absatzchanchen. Studien der Fahrzeuge waren bereits auf den Automessen in Genf und Schanghai dieses Jahr zu sehen.
VW müsse derzeit angesichts der schwachen Absatzmärkte in Europa erheblich Liquidität vorhalten, hatte VW-Finanzchef Hans Dieter Pötsch Ende September auf der Pariser Autosalon gesagt. "Dass man nach Themen sucht, die nicht unbedingt sein müssen, ist normal", hatte der Manager als Marschrichtung vorgeben. (dapd/rtr)
10:46
Ich will den Käfer oder Golf 1 wieder haben, war Auto genug und weit unter 1, T leergewicht, das spart noch Spritt!
09:10
Würde Volkswagen den eigenen Namen ernst nehmen, wäre eine solche Aktion nicht nötig. Auch in Deutschland kann man einfache und sichere Autos bauen - ohne elektronischen Schnickschnack.
17:10
Autos kaufen keine Autos. Und die deutschen Hersteller haben den Kleinwagenmarkt sehr vernachlässigt. Viele Bürger können sich gra keinen Wagen mehr leisten. Rentnerneuwagen gibt es nicht mehr. Wo soll das Geld herkommen? Viele Millionen Bürger sind nach den hohen Kosten und Abgaben für Energie wie Strom, Gas, Öl, Sprit, kommunalen Kosten und Umlagen, steigenden Preisen für Grundnahrungsmittel etc. einfach nicht mehr in der Lage, über ein Auto nachzudenken. So schließt sich der Kreislauf des Geldausgebens schnell zu Lasten anderer Investitionen, die zurückbleiben müssen, weil sie nicht bezahlbar sind. Ich spreche hier bewusst von vielen Millionen Bürgern. So weit ist Deutschland inzwischen.
16:52
Ich hoffe alle gewerkschaftsgesteuerten Autobauer haben gelesen: Gebaut wird in Asien!
Dann haben sie bestimmt eine BOBENIDEE wie Deutschland mit den Löhnen in Asien mithalten soll.
Kleiner Tip
Schauen sie mal was ein VW Jetta vor 30 Jahren gekostet hat und setzen sie dagegen die Lohnerhöhungen in Deutschland - und dann "GUTE NACHT"
Bombenidee - muss es natürlich heissen
Wobei damit sicher nicht Japan oder Südkorea gemeint ist, sondern eher Indien oder China, vielleicht sogar Vietnam.
Erinnert sich noch jemand an die Qualität des VW Fox, made in Brasil?
Das könnte ein deja-vu werden ..
Die haben noch nicht gemerkt das Zentralafrika derzeit die Sklaven am billigsten anbietet..die Textilindustrie schaut sich da auch schon um weil in China die Löhne jährlich um 1 € steigen..wohlgemerkt fürs ganze Jahr...