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Abschleppgefahr

Knifflige Situationen beim Parken

06.11.2012 | 10:56 Uhr

Essen. Wenn Sie im Halteverbot oder anderweitig falsch parken, droht Ihnen bei einer Kontrolle mindestens ein Ticket - und manchmal sogar akute Abschleppgefahr. Hier lesen Sie, wo Sie beim Parken besonders vorsichtig sein müssen.



Gerade in Großstädten führt das knappe Angebot an Parkplätzen oft zu abenteuerlichen Situationen. Wer absolut keinen Parkplatz findet und es eilig hat, stellt sich dann auch schnell mal auf Fahrradwege oder auf private Parkplätze. Wenn Sie jedoch verbotswidrig parken und dabei andere behindern, müssen Sie grundsätzlich damit rechnen, abgeschleppt zu werden.

Erhöhte Abschleppgefahr droht zum Beispiel beim Parken auf fremden Privatparkplätzen oder dann, wenn Ihr Auto Grundstückseinfahrten oder gar Rettungswege blockiert. Wenn Sie im absoluten Halteverbot parken, das durch ein Hinweisschild entsprechend gekennzeichnet ist, müssen Sie noch nicht einmal jemanden behindern - Kontrolleure dürfen Sie auch so abschleppen lassen, denn das Parken im absoluten Halteverbot gilt nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin als "negative Vorbildwirkung".

Auf Parkplätzen von Supermärkten stehen meist Hinweisschilder, die angeben, dass nur Kunden dort parken dürfen. Hier handelt es sich um gewerbliche Parkplätze, auf denen keine städtischen Kontrolleure unterwegs sind. Dafür können aber die Eigentümer private Abschleppfirmen beauftragen, den Parkplatz zu überwachen. Auch wenn der Parkplatz halb leer ist oder das Geschäft nicht geöffnet hat, können Sie hier theoretisch abgeschleppt werden.

Ist das Auto einmal abgeschleppt, wird es teuer. Wenn die Polizei den Abschleppdienst beauftragt hat, richten sich die Kosten nach der kommunalen Gebührenordnung - häufig wird ein Betrag um etwa 100 Euro fällig. Hat eine Privatperson den Abschleppwagen gerufen, etwa weil Ihr Wagen die Einfahrt blockiert, kann es noch einmal deutlich teurer werden.

sw

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