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Verbraucher profitieren von Nachlässen auf Neuwagen

30.05.2012 | 05:45 Uhr
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Volkswagen streitet konzertierte Rabatt-Offensive bei Neuwagen ab und sieht die Preisgestaltung allein bei den Händlern.Foto: dapd

Düsseldorf/Wolfsburg.  Laut einer Studie der Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen sind Neuwagen zurzeit günstiger. Dies liegt an verschärften Rabattschlachten und Nachlässen von bis zu 23 Prozent. Volkswagen ist vorn dabei - der Konzern will von einer "Preisdrückerei" allerdings nichts wissen.

Autokäufer in Deutschland kommen einer Studie des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen zufolge dank steigender Nachlässe wieder günstiger an einen Neuwagen . Dabei beteilige sich nun auch Marktführer Volkswagen am Preiskampf und verschärfe die Rabattschlacht im Mai mit Nachlässen von bis zu 23 Prozent auf mehrere Modelle, meldete das "Handelsblatt" am Dienstag unter Berufung auf die Studie.

Von konzertierter Preisdrückerei will VW dagegen nichts wissen. Die "getroffenen Schlussfolgerungen sind vollkommener Quatsch", sagte ein Konzernsprecher. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass VW-Händler in Anzeigen den neuen Kleinstwagen Up mit Rabatten von bis zu 17 Prozent, das Golf Cabrio mit 20 Prozent Nachlass und den VW Polo sowie den vor einem Modellwechsel stehenden Golf sogar bis zu 23 Prozent günstiger angeboten hätten.

Volkswagen streitet konzertierte Rabatt-Offensive ab

Nach Darstellung von Volkswagen ist das aber allein Sache der Händler. Jeder von ihnen sei ein Einzelunternehmer, der "eigene Entscheidungen über seine Angebote trifft", sagte der Sprecher. Die Nachlässe seien keinesfalls in jedem Autohaus zu bekommen. "Aus diesen regionalen, voneinander vollkommen unabhängigen Angeboten auf eine von Volkswagen getriebene Verschärfung der Rabattsituation zu schließen, ist nicht seriös und entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage."

Der CAR-Untersuchung zufolge wurden im Mai insgesamt wieder mehr Fahrzeuge mit direkter Verkaufsförderung in den Markt gedrückt. Insgesamt zählten die Experten 385 offen beworbene Preisaktionen auf dem Automarkt und damit 20 mehr als noch im Vormonat. Zugleich liege der Anteil der Eigenzulassungen von Handel und Herstellern weiterhin auf einem hohen Niveau. (dapd)

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