Veraltete Landstraßen gefährden Autofahrer in Deutschland
25.05.2012 | 11:45 Uhr 2012-05-25T11:45:00+0200
München. Nicht Autobahnen, sondern Landstraßen sind in Deutschland ein Unfallschwerpunkt: Etwa 60 Prozent der tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer kommen auf Landstraßen um. Der Grund: Viele Strecken entsprechen heutigen Sicherheitsanforderungen nicht mehr. Jetzt sind die Bundesländer gefragt.
Rund 60 Prozent der in Deutschland tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer kommen auf Landstraßen ums Leben. Der ADAC führt diese hohe Zahl darauf zurück, dass viele Strecken nicht mehr dem Stand der Sicherheitstechnik entsprechen. Um eine Verbesserung zu erreichen, sollten die Bundesländer endlich in Angriff nehmen, wozu sie laut EU-Richtlinie verpflichtet sind, nämlich das Sicherheitsniveau der Bundes- und Landstraßen in ihrem Zuständigkeitsbereich zu überprüfen und Schwachstellen im Straßennetz gezielt beseitigen.
Dazu gehöre, den passiven Schutz der Verkehrsteilnehmer unter anderem durch zusätzliche Schutzplanken, Anpralldämpfer vor Hindernissen und eine hindernisfreie Gestaltung des Seitenraumes zu verbessern oder Kreuzungen umzubauen, um die Unfallfolgen zu verringern. Auf den Autobahnen führt die Bundesanstalt für das Straßenwesen (BASt) bereits systematische Sicherheitsanalysen durch.
Landstraßen entsprechen aktuellen Sicherheitsanforderungen nicht
Dass viele, besonders ältere Bundesstraßen nicht den heutigen Sicherheitsanforderungen genügen, geht aus einer ADAC-Untersuchung im Rahmen von EuroRAP, dem europäischen Straßentestprogramm, hervor. (mid)
14:46
... deshalb hilft auch die Verkehrsberuhigung auf den Autobahnen...
@ truckerchen: wohl denn, zurück zum Feldweg?
Nicht unbedingt. Aber weg von den Rennpisten!
12:49
"Veraltete Landstraßen gefährden Autofahrer in Deutschland"
Interessante These. Könnte es nicht auch anders herum sein? Und ist bei diesen Unfällen auf Landstraßen nicht auch überwiegend überhöhte Geschwindigkeit im Spiel?
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