Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Motorradreisen

TÜV empfiehlt, Motorräder vor Urlaubsreisen gewissenhaft zu überprüfen

30.05.2011 | 07:21 Uhr
TÜV empfiehlt, Motorräder vor Urlaubsreisen gewissenhaft zu überprüfen
Vor dem Urlaub sollte das Motorrad auf Herz und Nieren geprüft werden. Bremsen und Reifen stehen im Fokus des Check-Ups.

Köln.  Reisen mit dem Motorrad erfreuen sich großer Beliebtheit. Wer auf zwei motorisierten Rädern in den Urlaub fahren will, sollte jedoch vorher sein Stahlross auf Herz und Nieren prüfen. Lesen Sie, welche Prüfungen gemacht werden sollten.

Vor einer Urlaubsreise mit dem Motorrad sollte ein gewissenhafter Check des Bikes stehen. Ganz oben auf der Prüfliste stehe dabei die Kontrolle der Bremsanlage, sagt Hans-Ulrich Sander, Motorrad-Experte bei TÜV Rheinland in Köln. "Aus Sicherheitsgründen sollte die Bremsflüssigkeit spätestens alle zwei Jahre gewechselt werden." Ist die Flüssigkeit im Schauglas am Lenker bereits dunkelbraun, werde es höchste Zeit für einen Austausch.

Bremsscheiben sollten auf Riefen oder Rostbefall überprüft und es sollte kontrolliert werden, ob die Stärke der Bremsbeläge oder -klötze noch ausreicht. Die Bremsleitungen müssen absolut dicht sein, dürfen keine Risse oder Scheuerstellen aufweisen.

Besser mit neuen Reifen in den Urlaub starten

Für die Reifen gilt: auf ausreichende Profiltiefe achten. "Selbst wenn der Gesetzgeber lediglich 1,6 Millimeter vorschreibt", erklärt Sander, "die Laufleistung der Gummis ist abhängig von Leistung und Fahrweise. Bei Kurvenräubern auf PS-starken Maschinen halten manche Pneus nur ein paar Tausend Kilometer. Deshalb möglichst mit neuwertigen Reifen in den Urlaub starten."

Fabrikneue Reifen müssen in der Regel vorsichtig eingefahren werden, bis sie genügend Grip aufgebaut haben. Erforderlich ist, den Luftdruck am kalten Reifen zu kontrollieren und gegebenenfalls der höheren Gewichtsbelastung durch das Gepäck anzupassen. Ein Blick in die Betriebsanleitung hilft hier weiter.

Wohin mit dem Gepäck?

Zu niedriger Luftdruck kann zu einer starken Erwärmung des Reifens führen und einen Schaden verursachen. Außerdem wird die Fahrstabilität beeinträchtigt, Verschleiß und Spritverbrauch erhöhen sich. "Folglich unterwegs häufiger den Luftdruck checken und gleichzeitig auf Beschädigungen von Rädern und Reifen achten", rät Sander.

Bei Fahrten in den Urlaub stellt sich auch immer wieder die Gepäckfrage: Wie viel mitnehmen und wohin packen? Die Gepäcksysteme sind nur für bestimmte Lasten geeignet. Angaben hierzu findet man in den Koffern selbst oder in der Betriebsanleitung. Grundsätzlich gilt: Schwere Sachen gehören in den Tankrucksack nach unten. Die Regensachen sollten möglichst so verpackt sein, dass man schnell dran kommt - ohne viel aus- oder umzupacken. (dapd)

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/4708062/create

Aktuelle Fotos und Videos
Peugeot 3008 Hybrid 4
Video
Video
Caravan Salon Düsseldorf
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Streit um Pkw-Mautpläne von Verkehrsminister Ramsauer
Autobahn
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will eine Pkw-Vignette wie in der Schweiz oder Österreich einführen. Die Koalition solll das Thema am 4. Juni diskutieren. Allerdings sperrt sich die FDP bereits gegen das Vorhaben.
Foto 34 Kommentare 34
Beim Camaro kostet ein PS am wenigsten
Neuvorstellung
Kein Auto bietet ein besseres Preis-Leistungsverhältnis als der Chevrolet Camaro. Jedes der 435 PS auf dem großen V8 kostet nur rund 90 Euro, während es beim Elfer von Porsche 250 Euro sind.
Foto Video