Das aktuelle Wetter NRW 4°C
Fahrbericht

VW Beetle Cabrio Test - Das Gute-Laune-Auto

24.02.2013 | 12:06 Uhr

Essen. Passend zum Frühlingsbeginn rollt die Neuauflage des VW Beetle Cabrio zu den Händlern. Die dritte Generation des kultigen Retro-Flitzers hat wenig mit den sonstigen, vernunftbetonten Modellen aus Wolfsburg gemein. Was das Gute-Laune-Auto von anderen unterscheidet, zeigt der Test.

Leute, die es schlicht mögen, werden wohl nicht zum VW Beetle Cabrio greifen. Der Lifestyle-Kugelwagen aus Wolfsburg ist zwar nicht mehr so pummelig wie sein Vorgänger, die rundliche Form wurde aber auch beim aktuellen Modell beibehalten. Dafür ist der neue Enkel des kultigen Käfer Cabrios etwas bulliger und maskuliner geworden. Das Design ist moderner, schafft aber immer noch die Verbindung zur Tradition. Bei genauerer Betrachtung sieht das neue VW Beetle Cabrio dem Ur-Käfer sogar wieder etwas ähnlicher als der etwas zu mollig geratene Vorgänger.

Was der getestete Beetle besser kann als andere Volkswagen: Gute Laune verbreiten. Denn bei den vernünftigen und teils langweilig designten Markengeschwistern ist kein Platz für Emotion, für Erinnerung oder Außergewöhnliches. Golf, Polo, Passat und Co. sind praktisch, solide und kühl, das neue VW Beetle Cabrio macht Spaß - beim Ansehen wie beim Fahren.

Denn der Testwagen ist mit dem 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbomotor aus dem VW Golf GTI ausgestattet und daher das Topmodell der Baureihe. Dank 200 PS und einem Drehmoment von 280 Newtonmetern ist man im VW Beetle Cabrio stets flott unterwegs. Der Turbomotor präsentiert sich drehfreudig und klingt viel größer, als er eigentlich ist. Das sportliche Gefühl im Topmodell stellt sich dann spätestens beim Erleben der direkten Lenkung und des straffen Fahrwerks ein. Menschen mit Bandscheibenproblemen sollten es vermeiden, mit dem Lifestyle-Wagen über Kopfsteinpflaster zu heizen. Hier ist die Straffheit des Fahrwerks deutlich zu spüren. Eine weitere Sport-Beigabe: Der serienmäßige Heckspoiler, der hier jedoch mehr der Optik als der Fahrdynamik dienlich ist.

Doch nicht nur das Topmodell an sich ist schnell. Rasant öffnet sich auch das automatische Stoffverdeck des Cabrios. Nur 9,5 Sekunden braucht das Dach im Stadtverkehr bis Tempo 50, um selbstständig in der Versenkung zu verschwinden. So viel Schnelligkeit, Design und Technik haben aber auch ihren Preis: Mindestens 31,250 Euro werden für die getestete Topversion fällig. Und die Aufpreisliste ist noch lang. Wem dabei jedoch nicht die gute Laune vergeht, der kann sich jedoch auch mit dem VW Beetle Cabrio glücklich schätzen - insbesondere, wenn die Sonne scheint.

sw

Facebook
Kommentare
16.04.2013
09:00
VW Beetle Cabrio Test - Das Gute-Laune-Auto
von benzman | #3

Und schon kommt die Sonne raus. Mich begeistert am neuen Beetle Cabrio das Facelift. Das neue Gesicht ist auf der einen Seite moderner, als beim Vorgänger erfüllt aber auch die Anforderungen an eine klassische Optik.

25.03.2013
16:07
VW Beetle Cabrio Test - Das Gute-Laune-Auto
von HenneLuca | #2

Da stimm ich dir voll uns ganz zu. Ich will auch endlich wieder Cabrio fahren. Auch wenn es kein VW Beetle ist.

25.03.2013
12:49
VW Beetle Cabrio Test - Das Gute-Laune-Auto
von thorstenmelchior | #1

Wenn ich solche Autos wie den VW Beetle Cabrio sehe, dann will ich verdammt nochmal endlich Sommer haben! So langsam reicht es mir mit dem ganzen Schnee!

Umfrage
Vermutlich wegen einer erhaltenen WhatsApp-Nachricht starb am 17. Februar eine 21-jährige Autofahrerin bei einem Unfall auf der B54 in Herdecke. Lassen Sie sich beim Autofahren vom Handy ablenken?

Vermutlich wegen einer erhaltenen WhatsApp-Nachricht starb am 17. Februar eine 21-jährige Autofahrerin bei einem Unfall auf der B54 in Herdecke. Lassen Sie sich beim Autofahren vom Handy ablenken?

 
Fotos und Videos
"Car-Freitag" 2014
Bildgalerie
Autotuning
Kreuzweg auf Halde Haniel
Bildgalerie
Karfreitag
Lkw kippt auf A42 um
Bildgalerie
Unfall
Aus dem Ressort
Toyota Aygo: Der japanische Drilling
Auto
Kleinwagen sind in Mode. Neben dem neuen Renault Twingo und dem nächsten Smart geben drei weitere ihren Einstand, die in Tschechien gebaut werden: Citroën C1, Peugeot 108 und Toyota Aygo. Ausgerechnet der japanische Drilling treibt es am tollsten.
Audi S1: Ein Bonsai macht Bodybuilding
Auto
Der Mini hat es vorgemacht, endlich zieht Audi nach: Auch der A1 lässt jetzt die Muskeln spielen und kommt zum Sommer als hochgerüstetes Sportmodell mit 170 kW/231 PS. Scharf sind nicht nur Antrieb und Fahrwerk, auch die Designer trauen sich was.
Mercedes V-Klasse: Ein Van für Muttis, Monteure und Manager
Auto
Der Top-Manager fährt S-Klasse, der Monteur einen Citan und die Mutti vielleicht ein T-Modell der C-Klasse. Doch jetzt bringt Mercedes ein Auto, das so vielseitig ist, dass sich jeder Kunde darin wiederfinden kann: die neue V-Klasse.
Porsche Macan S Diesel: Sturm aufs Establishment
Auto
Porsche ist kein puristischer Sportwagenhersteller. Daran sollten sich die Fans mit Cayenne und Panamera gewöhnt haben. Wenn jetzt der Macan kommt, nähern sich die Schwaben dem Massengeschmack weiter an. Doch auch der hat echte Porsche-Gene.
Jeep Cherokee: Indianer mit Kriegsbemalung
Auto
Wenn Indianer ihre Kriegsbemalung auflegen, dann vor allem um ihre Gegner zu erschrecken. So gesehen, ist der neue Jeep Cherokee ein ganz stimmiges Autos.