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Fahrbericht

Toyota Prius Plug-in Hybrid Test - Zukunft des Fahrens?

07.11.2012 | 11:49 Uhr

Essen. Der neue Toyota Prius Plug-in Hybrid soll bei rein elektrischer Fahrweise bis zu 25 Kilometer zurücklegen können und sich laut Hersteller daher besonders für den Stadtverkehr anbieten. Ob die Reichweite realistisch ist, und wie zukunftsweisend die Technologie ist, zeigt der Test.

Der Toyota Prius Plug-in Hybrid ist seit Oktober 2012 erhältlich und konkurriert als Vertreter der Kompaktklasse nicht nur mit den üblichen Verdächtigen - dem VW Golf, dem Audi A3 und dem BMW 1er - sondern vor allem mit der elektrischen Konkurrenz: Opel Ampera und Chevrolet Volt. Die Strecke, die der Toyota Prius Plug-in Hybrid rein elektrisch fahren kann, beträgt laut Hersteller 25 Kilometer, die Höchstgeschwindigkeit im E-Modus bis zu 85 Stundenkilometer. Damit stellt der Prius ein ideales Fahrzeug für Pendler dar, die das Auto täglich durch den Stadtverkehr bewegen. Praktisch ist auch die Möglichkeit, den Elektromotor des Toyota Prius Plug-in Hybrid über eine ganz normale Steckdose zu laden. Die Lithium-Ionen-Akkus des Testfahrzeugs waren so nach 90 Minuten Ladezeit wieder voll.

Bei der Testfahrt mit dem Toyota Prius Plug-in Hybrid standen drei verschiedene Fahrmodi zur Auswahl - jeweils per Knopfdruck wählbar. Im HV-Modus ist das Auto als Hybrid unterwegs und entscheidet selbst, wann rein elektrisch gefahren werden soll. Besonders interessant sind der EV-Modus - hier fährt der Prius rein elektrisch, bis die Akkus alle sind - und der EV-City-Modus für den Stop-and-Go-Verkehr in der Stadt. Ist nur der Elektromotor aktiv, bewegt sich das Auto fast lautlos durch den Stadtverkehr, ein leises Surren ist das einzig wahrnehmbare Geräusch. Die 207 Newtonmeter Drehmoment leisten außerdem genug Schub, um flott durch die Stadt zu kommen. Bei der Testfahrt schaffte der Toyota Prius Plug-in Hybrid im E-Modus problemlos 20 Kilometer, lässt man den Wagen geschickt ausrollen, erzeugt er sogar Strom, Reichweiten von etwas mehr als 25 Kilometern sollten also in der Tat möglich sein.

Etwas enttäuschend ist die Fahrt auf der Landstraße. Das Testauto beschleunigt nur langsam auf Tempo 100, ab 130 Stundenkilometern wird der Benzinmotor zusätzlich recht laut. Der durchschnittliche Verbrauch von rund 3,7 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern überzeugt jedoch. Auch der Einstiegspreis liegt mit 36.200 Euro deutlich unter der Konkurrenz von General Motors.

sw

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Kommentare
08.11.2012
12:57
Toyota Prius Plug-in Hybrid Test - Zukunft des Fahrens?
von SuperSilvie | #2

Scheint ja kein schlechtes Auto zu sein der Toyata Prius. Und billiger als die konkurrenz ist er auch. Aber General Motors ist auch eigentlich immer recht teuer.

08.11.2012
12:53
Toyota Prius Plug-in Hybrid Test - Zukunft des Fahrens?
von autokraft1986 | #1

Na wenn der Test es nachweist scheint es so zu sein. Hätte nicht gedacht, dass der Toyata Prius die 25 Kilometer schaffen kann.

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