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Fahrbericht

Subaru Forester Test - Nomen est omen

24.03.2013 | 10:15 Uhr

Essen. Als waschechter "Forester" - also Förster - präsentiert sich auch die nunmehr vierte Generation des japanischen SUVs. Der Subaru Forester punktet wie immer mit serienmäßigem Allradantrieb und seiner Geländetauglichkeit. Ob er sich aber auch für den Ausflug in die Stadt eignet, zeigt der Test.

Seit dem 23. März steht die vierte Generation des Subaru Forester bei den Händlern. Im Vergleich zum Vorgängermodell wartet das neue SUV mit einer aufgefrischten Optik, gewachsenen Dimensionen und neuen Motoren auf - darunter auch der getestete Turbo mit 240 PS. Das Modell mit dieser Antriebsvariante erhält erstmals auch ein eigenständiges Design. Der insgesamt markantere, bulligere Look des neuen Subaru Forester dient der Modernisierung. Wie die Premiumkonkurrenz von Audi, BMW und Co. will auch der neue Forester einen größeren Kundenkreis im urbanen Raum dazu gewinnen. Denn das im Vergleich zu vielen anderen SUVs durchaus geländetaugliche Fahrzeug nur an Förster, Jäger und Landwirte zu verkaufen, ist aufgrund der eingeschränkten Zielgruppe auf Dauer nicht rentabel. Doch wie schlägt sich der neue Subaru Forester in der Stadt?

Zunächst einmal überzeugt das SUV mit den gewachsenen Dimensionen. Dadurch haben nicht nur alle Insassen mehr Platz im Forester, der auf 505 bis 1.577 Liter Volumen gewachsene Kofferraum kann in Sachen Alltagstauglichkeit auch locker mit einem Kombi mithalten. Ebenfalls ein Pluspunkt in der Stadt: die großen Fenster des Testwagens. Denn wenn es schon ein großes SUV in der Stadt sein soll, dann muss es wenigstens mit einer guten Übersichtlichkeit aufwarten.

Der Innenraum des getesteten Subaru Forester präsentiert sich ansonsten eher praktisch als schön. Von außen mag das SUV zwar modernisiert worden sein, innen findet man jedoch nach wie vor eine graue Hartplastik-Landschaft vor. Andererseits traut man sich damit wenigstens auch mal ins Gelände und hat nicht Angst um das teure Leder-Interieur wie beim Audi Q7 oder BMW X5. Und im Gelände kann der Subaru Forester mit echten Offroad-Qualitäten punkten. Zum serienmäßigen Allradantrieb gesellt sich etwa eine elektronische Bergan- und -abfahrhilfe.

Der getestete Subaru Forester 2.0XT Comfort mit 240 PS starkem Vierzylinder-Boxermotor und Turboaufladung fühlt sich sowohl auf als auch abseits befestigter Straßen wohl. Der Top-Benziner überzeugt mit seinem sportlichen Fahrgefühl, verbraucht dementsprechend aber auch rund 10 Liter und mehr in der Praxis. Wer lieber etwas sparsamer unterwegs ist, könnte in den 147 PS starken Diesel investieren, der ab 31.200 Euro erhältlich ist. Für den Top-Benziner werden mindestens 39.900 Euro fällig.

sw

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