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Fahrbericht

Mini Cooper S Roadster Fahrbericht - Mini mal anders

05.10.2012 | 14:20 Uhr

Essen. Das Mini Cabrio hat Konkurrenz aus dem eigenen Hause bekommen. Der Mini Cooper S Roadster kommt als reiner Zweisitzer und mit vier verschiedenen Motorisierungen daher. Die Karosserie des Mini Cooper Coupés wurde mit dem Freiluftvergnügen des Cooper Cabrios vereint: Das Ergebnis soll puristischer wirken und mehr Männer für die Marke Mini begeistern. Hier der Test.

Der Mini Roadster ist das Auto, mit dem Mini auf Männerfang gehen will. Mit einem puristischeren Design und mit 120 Kilogramm weniger Gewicht auf den Hüften soll der Roadster sportlicher sein als das Mini Cabrio. Die Sportlichkeit des Roadsters wird durch seine markantere Karosserie im Vergleich zum Cabrio, seine Doppelrohr-Auspuffanlage und seinen Heckspoiler unterstrichen, der bei 80 Stundenkilometer automatisch ausgefahren wird.

Das nunmehr sechste Modell in der Produktpalette der BMW-Marke Mini ist mit vier unterschiedlichen Motorisierungen erhältlich: Als Mini Cooper Roadster mit 122 PS, als Cooper S mit 184 PS, als John Cooper Works mit 211 PS sowie als Dieselvariante Cooper SD mit 143 Pferdestärken. Diesem Fahrbericht liegt der Cooper Roadster S mit 1,6-Liter-Vierzylindermotor zugrunde, der mit seinen 184 PS laut Hersteller in sieben Sekunden von null auf 100 beschleunigen soll.

Der Mini Cooper S Roadster beweist im Test durchaus Agilität und Sportlichkeit. Das straffe Fahrwerk sorgt für eine gute Straßenlage und Fahrspaß auch in engen Kurven. Mit seiner Leistung beschleunigt er leichtfüßig. Allein das Sechsganggetriebe verhält sich teilweise etwas hakelig. Ansonsten wartet der Mini Roadster mit einer Quirligkeit auf, die man von ihm erwartet.

Optisch macht der Mini Cooper S Roadster einen sportlichen und im Vergleich zu anderen Mini-Modellen auch einen gewollt maskulinen Eindruck. Etwas unglücklich ist allerdings die Form des Daches geraten, das sich als unschöne Beule zwischen den kurzen Front- und Heckpartien auswölbt. Dieser Eindruck verschwindet natürlich, wenn man das manuelle Verdeck des Roadsters öffnet. Leider erweist es sich als äußerst schwierig, das Verdeck im Auto sitzend zu bedienen. Dafür sollte man am besten aussteigen oder alternativ in das aufpreispflichtige semiautomatische Verdeck investieren. Apropos investieren: Das muss man nämlich ordentlich, wenn man sich den Mini Roadster zulegen will. Der Preis für die Variante mit der kleinsten Motorisierung beginnt bei 22.600 Euro, für den Cooper S muss man sogar schon 26.750 Euro hinlegen.

sw

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