Das aktuelle Wetter NRW 5°C
Fahrbericht

Kia Optima Hybrid 2.0 Test - Ausgereifte Hybridtechnik

29.10.2012 | 17:14 Uhr

Essen. Die Koreaner sind mit ihren Modellen im Mittelklassesegment nicht gerade reich vertreten. Der Kia Optima Hybrid 2.0 soll dies ändern. Mit aufwendiger Motorentechnik wollen die Hersteller in größere Verkaufssegmente vordringen. Ob ihnen dieses Kunststück gelingen könnte, zeigt ein ausführlicher Test.

Der äußeren Form verleihen die Hersteller einen futuristisch anmutenden Stil. Der 4,85 Meter lange und 1,46 Meter hohe Kia Optima Hybrid 2.0 bringt mit seiner aerodynamischen Formgebung einen neuen Look mit hohem Wiedererkennungswert in die Mittelklasse. Die schön gezogenen, schwungvollen Linien beim Testfahrzeug zeugen von der Designqualität dieses Wagens.

Und auch im Inneren haben die Entwickler dem Kia Optima Hybrid 2.0 ein ansehnliches Design gegeben. Die getestete Basisversion bietet fünf Fahrgästen ausreichend Platz. Die bequemen Sitze lassen die Autofahrt angenehm verstreichen. Die Materialien sind sehr gut verarbeitet und eine Zweizonenklimaautomatik sorgt für die richtige Temperatur. Die Bluetooth-Freisprechanlage und der elektrisch einstellbare Fahrersitz ermöglichen es dem Fahrer, sich optimal auf die Fahrt zu konzentrieren. Das Display ist übersichtlich gestaltet und einfach zu bedienen. Wer erkennen möchte, wie die Umweltbilanz ausfällt, kann diese im Display sichtbar machen. In Form eines Blumengartens wird angezeigt, wie umweltschonend man fährt.

Überzeugen kann der Kia Optima Hybrid 2.0 vor allem durch den technisch ausgereiften Motor. Das Testfahrzeug verfügt über einen 2,0-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor in Kombination mit einem Elektromotor, der seine Energie aus Lithium-Polymer-Akkus bezieht. Zusammen beschleunigen sie das Fahrzeug in circa neun Sekunden von null auf Tempo 100. Bei 192 Stundenkilometern ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Rein elektrisch soll der Kia Optima Hybrid 2.0 bis zu 100 Kilometer pro Stunde fahren können. Dies wurde im Test leider nicht erreicht. Trotzdem ist eine emissionsfreie Stadtfahrt möglich, wenngleich der Fahrer sehr auf die Benutzung des Gaspedals achten muss. Der Benzinverbrauch im Test liegt bei etwas mehr als sechs Litern. Die geräuschlose Anfahrt wird erst durch die Beschleunigung von dem Benzinmotor in ein Rumoren verwandelt.

Der Kia Optima Hybrid 2.0 könnte es schaffen, der Konkurrenz gefährlich zu werden. Ab 29.990 Euro ist die Basisversion zu haben. Dies scheint auf den ersten Blick vielleicht nicht gerade günstig. Die moderne Hybridtechnik ermöglicht jedoch ein sparsames Fahren, das auf lange Sicht den Geldbeutel schont.

sw

Facebook
Kommentare
30.10.2012
14:25
Kia Optima Hybrid 2.0 Test - Ausgereifte Hybridtechnik
von Tormeister73 | #4

Vielleicht hat der oder die Autoren ja bei dem Kia Optima Hybrid Test nicht darauf geachtet..... Der Fahrspaß könnte zu groß gewesen sein:-)

30.10.2012
14:22
Kia Optima Hybrid 2.0 Test - Ausgereifte Hybridtechnik
von illo23456789 | #3

Bei dem Kia Optima Hybrid Test fehlt tatsächlich die Verbrauchsbilanz. Schade das hätte mich auch mal interessiert.

30.10.2012
00:02
Kia Optima Hybrid 2.0 Test - Ausgereifte Hybridtechnik
von prorevier | #2

Mein 140 PS Golf TDI braucht nur 5,0 Liter und kostete deutlich weniger. Ab wann lohnt sich denn dann die "sparsame Hybridtechnik" mit dem technisch ausgereiften Motor?

1 Antwort
Kia Optima Hybrid 2.0 Test - Ausgereifte Hybridtechnik
von PrinzWilliam | #2-1

Ein Golf TDI ist im C Segment und ein Diesel. Der Optima ist im D Segment und ein Benziner. Benziner sind ja günstiger was die Steuern betrifft.

29.10.2012
18:04
Kia Optima Hybrid 2.0 Test - Ausgereifte Hybridtechnik
von feder24 | #1

Zitat aus bericht:
Die moderne Hybridtechnik ermöglicht jedoch ein sparsames Fahren, das auf lange Sicht den Geldbeutel schont.

Was vebraucht das Auto denn? Oder spart der nur?

1 Antwort
Kia Optima Hybrid 2.0 Test - Ausgereifte Hybridtechnik
von holmark | #1-1

Im text steht "etwas mehr als sechs Liter"...

Umfrage
Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?

Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?

 
Fotos und Videos
Aus dem Ressort
Mercedes-AMG GT-S: Showdown im Schwabenland
Auto
Bisher waren die Rollen in Stuttgart klar verteilt: Aus Zuffenhausen kommen die Sportwagen und aus Sindelfingen die Luxusklasse. Doch nachdem es der Panamera mit der S-Klasse aufnahm, stellt jetzt Mercedes dem Porsche 911 den AMG GT entgegen.
Skoda Fabia: Clever und smart
Auto
Skoda bringt den nächsten Fabia in Stellung und gibt dem Kleinwagen einen neuen Drive. Zwar bleibt er preiswert und praktisch. Doch jetzt sieht er auch noch schick aus, lässt sich sportlich fahren und punktet mit smarter Technik.
Smart Forfour: Comeback als Cleverle
Auto
Der erste Smart Forfour war nur ein umlackierter Mitsubishi - und entsprechend erfolglos. Wenn Mercedes jetzt seinen neuen Mini bringt, wagen die Schwaben ein Comeback des Viersitzers. Der ist auch ein Zwilling, diesmal aber smart und clever.
Renault Twingo: Kleiner Freund aus Frankreich
Auto
Als vor gut 20 Jahren der erste Renault Twingo kam, hat der Franzose die Welt der Kleinwagen komplett umgekrempelt. Wenn jetzt die dritte Auflage kommt, soll das mit radikaler Raumausnutzung und unerreichter Wendigkeit noch einmal gelingen.
VW Passat: Ab durch die Mitte
Auto
Berlin (dpa-infocom) – Er ist Biedermann und Bestseller: Kein Auto verkauft sich in der bürgerlichen Mittelklasse so gut wie der Passat. Doch wenn VW jetzt die achte Generation von Limousine und Kombi bringt, proben die Niedersachsen den Aufstieg. In vielerlei Hinsicht.