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Fahrbericht

Ford Kuga Test - Kampfansage an den VW Tiguan

10.03.2013 | 13:52 Uhr

Essen. Seit dem 9. März steht die neue, zweite Generation des Ford Kuga in den deutschen Autohäusern und sie ist kampflustiger denn je. Immer einen Hauch günstiger als ein vergleichbarer VW Tiguan hofft Ford, künftig mehr Kunden von seinem Kompakt-SUV zu überzeugen. Ob das gelingen könnte, zeigt der Test.

Wer meint, dass doch mittlerweile jeder Deutsche ein SUV oder Kompakt-SUV vor dem Haus stehen haben müsste, der wird von den Autoherstellern eines besseren belehrt. Immer mehr neue Modelle strömen auf den mittlerweile überfluteten Markt der Sport Utility Vehicles. Der amerikanische Hersteller Ford wagt nun mit dem Ford Kuga einen zweiten Anlauf in Europa. Die neue Generation unterscheidet sich nun nicht mehr vom Modell für den US-Markt, trägt nur einen anderen Namen. Trotz der amerikanischen Wurzeln scheint das Design des Kompakt-SUVs eher europäisch inspiriert zu sein. Markantere Linien, größere Lufteinlässe und ein neues Scheinwerferdesign verleihen der zweiten Generation ein knackigeres Erscheinungsbild. Optisch kann der neue Ford Kuga also mit den Rivalen VW Tiguan, Nissan Qashqai und Toyota RAV4 mithalten.

Und wie sieht es im Innenraum aus? Der nun 4,52 Meter Ford Kuga ist im Vergleich zur Vorgängergeneration um acht Zentimeter gewachsen, das Platzangebot ist dementsprechend großzügig. Große Passagiere im Fond könnten dennoch mit den Beinen an die Vordersitze stoßen, dafür bietet sich ihnen der Luxus einer verstellbaren Rücklehne. Im Gepäckabteil können Einkäufe bis zu einem Volumen von 481 Litern problemlos verstaut werden, bei umgeklappter Rücksitzbank können sogar 1.653 Liter transportiert werden. Ein besonderer Clou beim Testwagen: Der Kofferraum kann per Fußschwenk unter der Heckklappe geöffnet werden - praktisch, wenn man die Hände voll mit Einkaufstüten hat.

Der Testwagen, der Ford Kuga 2.0 TDCi 4x4, ist das Topmodell unter den Dieselaggregaten. Der Vierzylinder-Turbobenziner leistet bis zu 163 PS und beschleunigt den knapp 1,7 Tonnen schweren Ford Kuga dank eines Drehmoments von 340 Newtonmetern kraftvoll und souverän. In 9,9 Sekunden erreicht das Kompakt-SUV Tempo 100, spätestens bei 198 km/h ist dann Schluss mit der Beschleunigung. Die Werte sind in Ordnung, allerdings nicht überragend. Die direkte Lenkung des Ford Kuga verspricht eine spritzige Sportlichkeit, die der Motor jedoch nicht einhalten kann. Dafür lässt sich das getestete Kompakt-SUV sowohl im Gelände als auch in und außerhalb der Stadt sparsam bewegen. 5,9 Liter Normverbrauch verspricht der Hersteller. Auch in der Anschaffung ist der Ford Kuga immer fast 500 Euro günstiger als ein vergleichbarer VW Tiguan. Der Amerikaner ist also wirklich einen zweiten Blick wert.

sw

Kommentare
16.05.2013
17:00
Ford Kuga Test - Kampfansage an den VW Tiguan
von Robert_K | #9

Ich denke, man muss erst einmal abwarten, bis die ersten Langzeitergebnisse eintrudeln. Dann fällt die Entscheidung zwischen USA- oder D-Karre.

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Ford Kuga Test - Kampfansage an den VW Tiguan
Ford Kuga Test - Kampfansage an den VW Tiguan
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http://www.derwesten.de/auto/testberichte/ford-kuga-test-kampfansage-an-den-vw-tiguan-id7705017.html
2013-03-10 13:52
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