Das aktuelle Wetter NRW 19°C
Fahrbericht

Audi RS4 Avant - Allrounder aus Ingolstadt

28.12.2012 | 09:08 Uhr

Essen. Der Audi RS4 Avant ist so etwas wie die Allzweckwaffe von Audi. Die dritte Version des Kombis ist seit Herbst 2012 im Verkauf und muss sich nun im WAZ-Test beweisen.

Es gilt fast schon als die Königsdisziplin der Ingolstädter Autobauer: Nur die wenigsten Fahrzeuge auf dem Automobilmarkt vereinen gleichsam Sportlichkeit und praktische Eigenschaften. Zu den etablierten Experten in diesem Bereich gehört Audi. Besonders der Audi RS4 Avant, der 2012 dritter Generation erschienen ist, gehört auf seinem Gebiet zu den Spitzenmodellen. Beim jüngsten Allroundmodell fällt trotz der ausgewogenen Werte doch eines ganz besonders auf: die enorme Power.

Beim Blick auf die Fahrwerte des Audi RS4 Avant dürfte jeder Autoexperte sofort an einen waschechten Sportwagen denken. 450 Pferdestärken und ein Drehmoment von 430 Newtonmetern, die den Audi in 4,7 Sekunden auf Tempo 100 sprinten lassen. Der Audi RS4 Avant könnte fast schon auf den Rennstrecken in Hockenheim, auf dem Nürburgring oder in Oschersleben über den Asphalt fliegen.

Der Blick auf die Karosserie lässt dann im ersten Moment eher Skepsis aufkommen. Dasselbe Auto und derselbe Motor – aber doch ein Kombi. Der Audi RS4 Avant ist durch eine veränderte Frontschürze, Sportfelgen, dezente Seitenschweller und zwei üppige Abgasendrohre zwar sehr sportlich designt. Aber kann der Kombi das Versprechen der sportlichen Leistung wirklich halten?

Bei den ersten Sprints des 1,9 Tonnen schweren Kolosses werden die anfänglichen Zweifel sofort wieder ausgeräumt. Der 4,2-Liter-V8 scheint den Audi RS4 Avant mit großer Leidenschaft und scheinbar unstillbarem Durst von 11 Litern Benzin auf 100 Kilometern zu Höchstleistungen anzutreiben. Besonders bei hohen Geschwindigkeiten macht die Fahrt in dem komfortabel ausgestatteten Kombi so richtig Spaß, da er bei voller Fahrt zu gleiten scheint. Unterstützt wird dieses Gefühl von der Siebengang-S-Tronic, deren letzter Gang lang übersetzt ist. Gemessen am Basismodell wurde zudem das Chassis durch ein neues Fahrwerk um 20 Millimeter abgesenkt, das auch in Kurven eine zügige Fahrweise ermöglicht.

Sportlich ist übrigens auch der Preis: 76.700 Euro wandern beim Kauf des Audi RS4 Avant nach Ingolstadt, besondere Features exklusive.

sw

Facebook
Kommentare
Umfrage
Die Ebola-Seuche breitet sich in Westafrika weiter aus. Ein erster Patient könnte möglicherweise in Hamburg behandelt werden. Macht Ihnen Ebola Sorgen?

Die Ebola-Seuche breitet sich in Westafrika weiter aus. Ein erster Patient könnte möglicherweise in Hamburg behandelt werden. Macht Ihnen Ebola Sorgen?

 
Fotos und Videos
Hausbesetzer in Essen
Bildgalerie
Künstler
Tomorrowland 2014 - die besten Bilder
Bildgalerie
Elektro-Festival
Aus dem Ressort
Mercedes V-Klasse: Ein Van für Muttis, Monteure und Manager
Auto
Der Top-Manager fährt S-Klasse, der Monteur einen Citan und die Mutti vielleicht ein T-Modell der C-Klasse. Doch jetzt bringt Mercedes ein Auto, das so vielseitig ist, dass sich jeder Kunde darin wiederfinden kann: die neue V-Klasse.
Audi A3 Clubsport Quattro Concept: Der Wahnsinnige vom Wörthersee
Auto
Geht's noch? Audi hat eine Limousine aus der Kompaktklasse auf 525 PS aufgerüstet. Zwar bleibt der A3 Clubsport Quattro Concept fürs GTI-Treffen ein Einzelstück. Doch ganz ohne Relevanz ist der Wahnsinnige vom Wörthersee nicht, sagen die Bayern.
BMW X4: Ein Beau für die Buckelpiste
Auto
Schräger Typ sucht sportliche Mittelklässler, die gerne im Blickpunkt stehen und Spaß am schnellen Fahren haben: So oder so ähnlich müsste die Kontaktanzeige für den BMW X4 aussehen - und die dürfte viel Interesse wecken.
VW Golf Sportsvan: Der Golf mit Mehrwert
Auto
Vom Streber zum sportlichen Praktiker mit Pfiff: Nach diesem Motto bringt VW den neuen Sportsvan in den Handel. Der Nachfolger des Golf Plus hat ein neues Design und sieht frischer aus. Zugleich bietet er die alten Tugenden.
Mitsubishi Outlander PHEV: Dickschiff ohne Durst
Auto
Wer sagt, dass Geländewagen immer einen hohen Verbrauch haben müssen? Mit einer neuen Version des Outlander zügelt Mitsubishi den Durst des SUV auf das Niveau eines Kleinwagens - und hängt den Allradler dafür an die Steckdose.