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SIM-Karte muss für Notrufe im Handy stecken

06.03.2013 | 06:22 Uhr
Foto: /dapd/Jochen Luebke

Die EU-weite, kostenfreie Notrufnummer 112 gilt auch für Mobiltelefone. Aber in dem Gerät muss eine aktive SIM-Karte eingelegt sein. Erst dann kann ein Notruf abgesetzt werden. Darauf weist der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) in Bad Windsheim hin.

Bad Windsheim (dapd). Die EU-weite, kostenfreie Notrufnummer 112 gilt auch für Mobiltelefone. Aber in dem Gerät muss eine aktive SIM-Karte eingelegt sein. Erst dann kann ein Notruf abgesetzt werden. Darauf weist der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) in Bad Windsheim hin.

Noch vor wenigen Jahren konnte man den Notruf 112 auch von einem Mobiltelefon ohne SIM-Karte aus anwählen. "2009 wurde dies geändert, um einen Missbrauch der Notrufnummer durch Scherzanrufe einzudämmen, die das Notrufsystem unnötig belasten", sagt ein ARCD-Sprecher. Über eine betriebsbereite Mobilfunkkarte könnten Anrufe konkreten Personen zugeordnet werden.

Für den Ernstfall, empfiehlt der Autoclub, sollte man bei der Kommunikation mit der Notrufzentrale fünf W-Fragen als Orientierung beachten: Wo ist es passiert? Was ist passiert? Wie viele Verletzte gibt es? Welche Verletzungen sind zu erkennen? Welche Rückfragen hat die Notrufzentrale?

dapd

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