Richtige Sitzposition im Auto kann Unfallfolgen verringern
17.08.2012 | 05:45 Uhr 2012-08-17T05:45:00+0200
Köln. Die richtige Sitzposition im Auto ist nicht aus Bequemlichkeitsgründen wichtig. Beispielsweise kann das Risiko eines Schleudertraumas bei Auffahrunfällen verringert werden, wenn die Kopfstützen möglichst mit dem Scheitel abschließen.
Die richtige Sitzposition im Auto ist entscheidend, um in Gefahrensituationen angemessen reagieren zu können. Sitzhöhe und -neigung, der Abstand zum Lenkrad und der Pedalerie, die korrekte Einstellung der Kopfstütze und ein stramm sitzender Sicherheitsgurt sind laut TÜV Rheinland die ausschlaggebenden Faktoren.
Jacke oder Mantel ist vom Fahrer vor der Fahrt abzulegen. Die Sitzhöhe ist so einzustellen, dass die Augen etwa auf halber Höhe durch die Frontscheibe schauen und alle Instrumente gut ablesbar sind. Der Neigungswinkel ist dann ideal, wenn die Oberschenkel leicht aufliegen und die Sitzfläche einige Zentimeter vor den Kniekehlen enden, damit das Blut in den Beinen zirkuliert.
Richtige Kopfstützen können Schleudertrauma verhindern
Die Schulterblätter sollten während der Fahrt stets Kontakt zum Sitz haben, daher muss die Rückenlehne relativ steil eingestellt sein. Der Mindestabstand zwischen Oberkörper und Lenkrad beträgt 30 Zentimeter, um im Falle eines Unfalls Verletzungen durch den Airbag zu vermeiden.
Bei durchgetretenem Pedal muss das Knie leicht angewinkelt sein, die Handgelenke liegen mit ausgestreckten Armen und richtigem Abstand auf dem Lenkradkranz. Die Gefahr eines Schleudertraumas bei Auffahrunfällen ist am geringsten, wenn die Kopfstützen möglichst mit dem Scheitel abschließen. (mid)
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