Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Verkehrsrecht

Saisonkennzeichen - Was Autofahrer beachten sollten

27.09.2012 | 16:10 Uhr

Essen. Saisonkennzeichen sind vor allem dann interessant, wenn Sie Ihr Fahrzeug nicht ganzjährig nutzen möchten. So können Sie zum Beispiel im Winter Kosten sparen. Doch als Besitzer des Saisonkennzeichens sollten Sie ein paar wichtige Punkte beachten.



Wenn Sie Ihr Auto saisonal anmelden, dann sollte es mehr als sechs Monate zugelassen sein, da die Kfz-Versicherung Sie dann in eine bessere Schadenfreiheitsklasse einstuft - Sie können folglich mit höheren Rabatten rechnen. Die Beiträge für die Kfz-Versicherung fallen nämlich nur für die Zeit der Zulassung an und zählen zusätzlich zum Schadenfreiheitsrabatt. Ist das Fahrzeug dann saisonal aus dem Verkehr gezogen, darf es zwar in dieser Zeit nicht mehr gefahren werden - es fallen aber im Rahmen der Ruheversicherung keine Gebühren für diese Ruhezeit an.

Die Ruheversicherung beinhaltet in der Regel die Leistungen der Teilkaskoversicherung - auch wenn Sie im Vorfeld eine Vollkaskoversicherung für das Auto besitzen. Schicken Sie Ihr Fahrzeug in den Winterschlaf, sollten Sie außerdem Folgendes beachten: Die beitragsfreie Ruheversicherung steht Ihnen nur dann zu, wenn das Auto wenigstens zwei Wochen, aber auch nicht länger als zwölf Monate abgemeldet wird. Nach einem Jahr Ruhezustand wird der Anspruch auf diese Kfz-Versicherung automatisch verwehrt.

Im Winter darf Ihr mit Saisonkennzeichen ausgestattetes Fahrzeug nicht etwa am Straßenrand, sondern muss auf einem privaten Parkplatz, in einer privaten Garage oder in einem anderen sogenannten befriedeten Bereich stehen. Ignorieren Sie in der saisonalen Ruhezeit Ihres Autos das Fahrverbot, drohen Ihnen Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Auch Freiheitsstrafen drohen dann - hier greift der Staat rigoros durch.

sw

Facebook
Kommentare
Umfrage
Der Streik der Lokführer erhitzt weiter die Gemüter. Bahn und Gewerkschaft werfen sich gegenseitig verantwortungsloses Verhalten vor. Wie sehen Sie das?

Der Streik der Lokführer erhitzt weiter die Gemüter. Bahn und Gewerkschaft werfen sich gegenseitig verantwortungsloses Verhalten vor. Wie sehen Sie das?

 
Fotos und Videos
Cabriofahrer rast in Baugrube
Bildgalerie
Fotostrecke
Erster Sieg für Di Matteo
Bildgalerie
Schalke
Dritte BVB-Pleite in Folge
Bildgalerie
BVB
Bochum zuhause wieder 1:1
Bildgalerie
VfL
Aus dem Ressort
Vorsicht bei der Kreisel-Einfahrt
Verkehr
Bei der Einfahrt in einen Kreisverkehr ist besondere Vorsicht geboten. Denn wenn es dabei zu einem Unfall kommt, hat der Vorfahrtberechtigte im Kreisel die besseren Karten.
BGH: Verletzte müssen nach Unfall nicht auf Polizei warten
Verkehr
Wer sich bei einem Autounfall verletzt und sich deshalb schnell ins Krankenhaus begibt, begeht nicht unbedingt Fahrerflucht. Das hat der Bundesgerichtshof festgestellt.
Überholverbot missachtet: Fahrerwechsel als Entschuldigung?
Verkehr
Ein Fahrerwechsel unterwegs wirft eine kniffelige Rechtsfrage auf: Muss der ablösende Fahrer über die aktuellen Verkehrsregelungen auf der Strecke informiert sein? - Schließlich besteht keine Pflicht bei der Übernahme des Steuers danach zu erkundigen.
Strafzettelignoranten können großen Ärger bekommen
Verkehr
Strafzettel nerven viele Autofahrer. Das Knöllchen einfach wegzuwerfen ist aber riskant. Die Konsequenzen können drastisch sein. Dazu gehören der Besuch durch die Vollstreckungsbehörde und im Extremfall eine Haftstraße zwischen 1 und 14 Tagen.
Geblitzte Autofahrer haben 14 Tage Zeit für Widerspruch
Verkehr
Der Polizist winkt am Straßenrand mit der Kelle - damit beginnt für viele Autofahrer der Stress: Tempokontrolle! Fragen rauschen durch den Kopf: Bei welchem Tempo hat die Radarfalle zugeschnappt? Und was soll man dazu sagen?