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Sicherheit

Fahrhilfen fürs Auto - Von ABS bis ESP

28.09.2012 | 10:27 Uhr

Essen. Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, setzen die großen Konzerne auf die Entwicklung von Fahrhilfen fürs Auto. Dabei werden die unterschiedlichsten Systeme getestet und ins Fahrzeug integriert.



Die wohl bekanntesten Fahrhilfen für das Auto sind das Anti-Blockiersystem (ABS) sowie das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP). Das ABS gewährleistet die Sicherheit dadurch, dass bei einer Vollbremsung die Reifen nicht blockieren. Somit ist die Lenkbarkeit des Fahrzeugs auch auf glatter Fahrbahn möglich. Hindernissen kann leichter ausgewichen werden. Das ESP kümmert sich um die Sicherheit des Autos bei der Einfahrt in eine Kurve. Bei zu hohem Tempo werden einzelne Räder abgebremst und dadurch ein Ausbrechen des Fahrzeugs verhindert. Eine Verminderung der Gefahr des Umkippens ist die Folge. In Zusammenarbeit mit der Anti-Schlupf-Regelung (ASR), einem zusätzlichen System zur Tempodrosselung, sollen gefährliche Situationen computergesteuert entschärft werden.

Die Entwicklung von weiteren Fahrhilfen fürs Auto soll die Sicherheit im Straßenverkehr noch stärker optimieren. Von Daimler Chrysler wurde zum Beispiel das Brems-Assistent-System (BAS) als Ergänzung zum ESP entwickelt. Dabei wird der Bremsweg in gefährlichen Situationen verringert. Auch Opel entwickelte in Zusammenarbeit mit Bosch bereits 1994 ein Gerät, dass das Bremsverhalten des Autos beeinflussen kann: Die sogenannte Elektronische Bremskraftverteilung (EBV) lenkt bei einer Vollbremsung die Kraft an die Stelle des Autos, an der sie am meisten gebraucht wird.

Neben der Konzentration auf die richtige Bremswirkung eines Autos zur Optimierung der Sicherheit wird auch die Gangschaltung technisch unterstützt. Dazu dient die Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR). Beim Runterschalten ist eine Blockierung der Räder aufgrund der höheren Drehzahl möglich. Dies wird durch die MSR verhindert.

sw

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