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Fahren im Winter - Sicher durch die kalte Jahreszeit

14.11.2012 | 10:34 Uhr

Essen. Beim Autofahren im Winter ist das Unfallrisiko hoch. Schneeglätte und schlechte Sicht beeinträchtigen das Fahren. Einige Hinweise helfen Ihnen, auch im Winter sicher an Ziel zu kommen.



Wenn die Straßen schneebedeckt und glatt sind, wird das Bremsen oft zum Risiko. Hier ist viel Feingefühl gefragt. Am sichersten bremsen Sie durchgängig, aber nicht zu stark - die Stotterbremse gilt als überholte Methode. Mit ABS können Sie nach Empfehlung des ADAC auch bei Glätte ruhig stärker auf die Bremse treten, denn dann können Sie trotzdem noch lenken. Und natürlich gilt beim Fahren im Winter ganz besonders: Langsam fahren, Abstand halten und darauf gefasst sein, dass vor Ihnen jemand plötzlich abbremst.

Besitzt Ihr Auto noch keinen Schleuderschutz (ESP), müssen Sie auch beim Beschleunigen vorsichtig sein und darauf achten, ob die Räder auch greifen. Wenn Ihr Wagen dennoch ins Schleudern gerät, etwa weil bei zu hoher Geschwindigkeit in einer Kurve das Heck ausbricht, bewahren Sie Ruhe und nehmen Sie den Fuß vom Gas, bevor Sie die Kupplung treten und vorsichtig gegenlenken.

Ein nützliches Utensil für das Fahren im Schnee sind Schneeketten, die in einigen Regionen Deutschlands im Winter sogar vorgeschrieben sind. Sie dürfen Sie jedoch laut Straßenverkehrsordnung (StVO) nur aufziehen, wenn die Straße komplett mit Schnee bedeckt ist. Auch wichtig zu wissen: Mit Schneeketten dürfen Sie höchstens 50 Stundenkilometer fahren.

Wenn Sie Ihr Auto bei Schnee und Eis länger nicht bewegen, kann es in der Parklücke einschneien. Hier hilft der Schaukeltrick: Wenn genügend Platz ist, fahren Sie so lange abwechselnd wenige Zentimeter vor und zurück, bis die Schaukelbewegung Ihnen über das Hindernis hinweg hilft. Eine andere, vom ADAC empfohlene Möglichkeit: Nehmen Sie die Fußmatten aus dem Auto und legen Sie sie unter die Antriebsräder, um den Widerstand zu erhöhen.

sw

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