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Verkehrssicherheit

Diese Tipps schützen vor Sekundenschlaf im Auto

27.09.2012 | 16:16 Uhr

Essen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) warnt: Jeder dritte Autofahrer ist schon einmal übermüdet gefahren - der sogenannte Sekundenschlaf stellt somit eine große Gefahr für Verkehrsteilnehmer dar. Es gibt jedoch ein paar Tipps, die helfen können, auch bei längeren Fahrten fit zu bleiben.



Nicht länger als einen Lidschlag dauert er an, doch seine Auswirkungen können verheerend sein: Schätzungen des DVR zufolge ist jeder vierte Unfall mit Todesfolge auf Sekundenschlaf zurückzuführen. Deshalb appelliert der Verkehrssicherheitsrat, sich nicht übermüdet hinters Steuer zu setzen. Sekundenschlaf kann insbesondere durch Schlafmangel beziehungsweise durch das Ignorieren des Schlafdrangs hervorgerufen werden. Wichtigster Tipp daher: Schlafen Sie ausreichend!

Anzeichen für aufkommende Müdigkeit sind zum Beispiel ständiges Gähnen, Aufschrecken bei Unaufmerksamkeiten und brennende Augen. Unfälle oder andere Vorkommnisse durch Müdigkeit am Steuer werden übrigens genauso strafrechtlich verfolgt wie etwa Alkohol am Steuer. Wenn Sie also die Müdigkeit überkommt, setzen Sie sich gar nicht erst ins Auto, oder überlassen Sie das Steuer vorsichtshalber Ihren Beifahrern, sofern diese fit sind.

Legen Sie vor allem bei langen Fahrten rechtzeitig - also, wenn Sie merken, dass Ihre Augenlider schwerer werden und die Konzentration nachlässt - längere Pausen ein. Dies ist sowohl in Ihrem als auch im Sinne der anderen Verkehrsteilnehmer. Tipp: Die Hände vom Steuer lassen sollten Sie vor allem zwischen 2 und 6 Uhr morgens, da Ihr Organismus dann noch auf Schlaf eingestellt ist. Alle zwei Stunden während der Fahrt sind Pausen einzulegen - kleine Spaziergänge und frische Luft helfen, einem Sekundenschlaf im Auto vorzubeugen.

Autofahrer sollten versuchen, viel zu trinken, möglichst aber auf koffeinhaltige Getränke zu verzichten, da diese nur eine aufschiebende Wirkung haben und das Müdigkeitsgefühl später sogar noch verstärken können. Tipp für Autofahrer, die auf Medikamente angewiesen sind: Klären Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, inwiefern die jeweiligen Arzneimittel Ihre Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen beziehungsweise ob sie müde machen.

sw

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