Das aktuelle Wetter NRW 14°C
Pflicht für Autofahrer

Alkohol-Schnelltest in Frankreich - Wichtige Infos

29.08.2012 | 14:34 Uhr

Essen. Alkohol am Steuer ist die Todesursache Nummer eins auf Frankreichs Straßen. Mit der Einführung von Alkohol-Schnelltests will die französische Regierung die Zahl der Unfälle nach Alkoholkonsum senken. Auch Autofahrer aus dem Ausland benötigen solch ein Testgerät.



Seit dem 1. Juli 2012 müssen Autofahrer in Frankreich immer einen Alkohol-Schnelltest mit sich führen. Frankreich hat bereits vor der Einführung dieser Pflicht Diskotheken und Nachtbars aufgefordert, die Schnelltests bei ihren Gästen durchzuführen, um zu prüfen, ob diese nach einer langen Nacht noch fahrtüchtig sind.

Nur aus Luftsack und Blasrohr bestehen diese simpel gestalteten Alkoholtester. Frankreich hat landesweit die Tankstellen und Supermärkte dazu verpflichtet, die Testgeräte zu verkaufen. Autofahrer müssen bloß ein bis drei Euro für diese Schnelltests zahlen. Werden Sie jedoch ohne den Promilletester auf den Straßen erwischt, dann droht Ihnen ab November 2012 ein Bußgeld in Höhe von elf Euro.

Je nach Maß des Alkoholgenusses verfärben sich die Pusteröhrchen unterschiedlich. Die Fahrtüchtigkeit lässt sich dann auf der Farbskala ablesen. Übrigens: Frankreich hat die gesetzliche Grenze bei 0,5 Promille angesiedelt - der gleiche Wert wie in Deutschland. Denken Sie bei Ihrer nächsten Frankreichreise also daran, sich einen solchen Promilletester anzuschaffen und ihn auch stets bei sich im Auto liegen zu haben. Wichtiger Vorteil: Das Bewusstsein, sich nüchtern ans Steuer zu setzen, wird geschärft.

sw

Facebook
Kommentare
Umfrage
Deutschland gewinnt im WM-Halbfinale mit 7:1 gegen Rekordweltmeister Brasilien. Wird das DFB-Team jetzt zum vierten Mal Weltmeister?

Deutschland gewinnt im WM-Halbfinale mit 7:1 gegen Rekordweltmeister Brasilien. Wird das DFB-Team jetzt zum vierten Mal Weltmeister?

 
Fotos und Videos
Dauerregen in Essen
Bildgalerie
Wetter
Ausstellung „Wirtschaft! Wunder!“
Bildgalerie
Historische Fotos
Aus dem Ressort
Abschleppdienste dürfen keine überhöhten Beträge fordern
Auto
Schon zum dritten Mal hat sich der Bundesgerichtshof mit einem Abschleppdienst beschäftigt. Diesmal ging es um den Betrag, den Falschparker nach dem Abschleppen zahlen müssen. Die Anwältin des Klägers spricht von einer "Erpressungssituation".
Kfz-Haftpflicht zahlt bei Unfallflucht nicht alles
Verkehr
Bei Fahrerflucht muss der Flüchtige einen Teil der aufkommenden Kosten selber zahlen. Die Kfz-Haftpflicht muss nicht alles übernehmen, entschied das Gericht.
Trotz Ablenkung durchs Navi: Versicherung zahlt Unfallschaden
Verkehr
Navis sind dem Autofahrer eine Hilfe, doch sie können auch Schaden verursachen: Kam es zu einem Unfall, weil der Fahrer durch das Gerät abgelenkt worden ist, kann die Leistung der Versicherung gekürzt werden.
Richtungspfeile sind auch im Kreisverkehr verbindlich
Verkehr
Im Kreisverkehr kracht es häufig. Oft wissen Autofahrer nicht, wie sie sich korrekt zu verhalten haben. So sind Richtungspfeile auf der Fahrbahn bindend, keine Empfehlung.
Überbreite Erntemaschinen müssen besonders abgesichert werden
Verkehr
In der Erntezeit trifft man die Kolosse häufig auf den Straßen an: Mähdrescher. Sie müssen besonders gesichert werden, wie ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm zeigt. Sonst haften Fahrer oder Halter mit, wenn es zu einem Unfall kommt.