Das aktuelle Wetter NRW 9°C
Verkehrssünder

Ramsauer will Verkehrssündern doch Punkte-Rabatt geben

22.10.2012 | 09:53 Uhr
Ramsauer will Verkehrssündern doch Punkte-Rabatt geben
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will Verkehrssündern nun doch die Chance lassen, durch Nachschulungen ihre Punkte in Flensburg zu verringern. Foto: dapd

Berlin  Erst Vollgas, jetzt Vollbremsung: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will den Punkte-Rabatt für Verkehrssünder offenbar doch nicht streichen. Wer Punkte in Flensburg hat, könnte diese damit auch künftig durch Nachschulungen verringern. Nach Medienberichten allerdings nur noch ein einziges Mal.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) erwägt, Verkehrssündern auch künftig die Möglichkeit einzuräumen, durch den Besuch von Seminaren Punkte in Flensburg abzubauen. Darüber sei der Minister mit den Koalitionsfraktionen im Gespräch, sagte ein Ministeriumssprecher am Sonntag. Ramsauers bisherige Pläne sahen vor, dass Nachschulungen nicht zum Abbau von Punkten genutzt werden können. Der Sprecher sagte, solche Änderungen könnten im parlamentarischen Verfahren eingebracht werden. Man befinde sich in der Endabstimmung.

Laut "Bild.de" sollen Verkehrssünder künftig aber nur einmal und nicht wie bisher mehrmals die Chance erhalten, durch Nachschulung ihr Punktekonto in Flensburg abzubauen. Am Ende des Aufbauseminars soll außerdem künftig eine Prüfung stehen . Der Sprecher sagte, Details werde er nicht kommentieren.

Koalitionsinterne Kritiker warfen Ramsauer Härte gegen Vielfahrer vor 

Der schleswig-holsteinische CDU-Abgeordnete Norbert Brackmann hatte die geplante Abschaffung des Punkte-Rabattes in einem Brief an Ramsauer als unbillige Härte für Vielfahrer kritisiert und war darin von anderen Koalitionspolitikern unterstützt worden. (dapd)

Facebook
 
Kommentare
22.10.2012
17:49
Geisterfahrer
von wohlzufrieden | #1

Merkel rudert rückwärts, Ramsauer fährt im Rückwärtsgang auf der verkehrten Spur.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7217353/create

Fotos und Videos
Premiere der neuen S-Klasse
Bildgalerie
Mercedes-Benz
Der neue 3er BMW GT im Test
Video
Probefahrt
Hexenland Rallye
Bildgalerie
Oldtimer
Aus dem Ressort
Teure Kindersitze haben häufig Qualitätsmängel
Produktest
Ob ein Kindersitz den Nachwuchs ausreichend schützt, hängt nicht unbedingt vom Preis ab. Das ergab ein Vergleich der Stiftung Warentest von 27 Modellen. Mancher preiswerte Sitz schnitt besser ab als teure Produkte. Sicher sind alle Modelle - wenn sie richtig bedient werden.
Nummernschilder lassen nicht mehr auf die Herkunft schließen
Auto
Autofahrer müssen seit Juli vergangenen Jahres nach einem Umzug innerhalb Nordrhein-Westfalens kein neues Nummernschild mehr beantragen, sondern können ihr altes behalten. Gerade, wenn der Fahrzeughalter sein Wunschkennzeichen behalten möchte, ist dies durchaus praktisch - und kostensparend.