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Radfahrer sollten stets gut sichtbar sein

24.01.2012 | 07:57 Uhr

Radfahrer sollten stets darauf achten, dass sie gut sichtbar sind und ihr Rad ordnungsgemäß beleuchtet ist. "Wer ohne Licht fahrt, gefährdet sich und andere", warnt Bettina Cibulski vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) in Bremen. Das Licht etwa der Straßenbeleuchtung reiche nicht aus, um als Radfahrer von Auto- und Lkw-Fahrern rechtzeitig gesehen zu werden.

Bremen (dapd). Radfahrer sollten stets darauf achten, dass sie gut sichtbar sind und ihr Rad ordnungsgemäß beleuchtet ist. "Wer ohne Licht fahrt, gefährdet sich und andere", warnt Bettina Cibulski vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) in Bremen. Das Licht etwa der Straßenbeleuchtung reiche nicht aus, um als Radfahrer von Auto- und Lkw-Fahrern rechtzeitig gesehen zu werden. Helle Kleidung mit reflektierenden Elementen sowie eine umsichtige, zurückhaltende Fahrweise dienten ebenso der eigenen Sicherheit.

Pflicht sind ein dynamobetriebener weißer Scheinwerfer und ein rotes Rücklicht, ein weißer Frontreflektor, zwei rote Rückreflektoren - ein kleiner sowie ein großer, flächiger - sowie je zwei gelbe Pedal- und Speichenreflektoren. Alternativ sind auch reflektierende weiße Ringe an Reifen oder Felgen zulässig.

Batterieleuchten dürfen nur zusätzlich mitgenommen werden. Sie ersetzen nicht die Dynamoanlage. Lediglich bei Rennrädern unter elf Kilogramm Gewicht reicht eine abnehmbare Batterie- oder Akkubeleuchtung, die am Tage mitzuführen ist.

"Am sichersten sind Radfahrer mit moderner Lichttechnik unterwegs", sagt Bettina Cibulski. Sie empfiehlt: "Ein Nabendynamo und LED-Beleuchtung mit bis zu 60 Lux sorgen dafür, dass Radfahrer kaum zu übersehen sind." Ein Nabendynamo sorge auch bei Schnee und Regen für Licht. ADFC und Verkehrswacht empfehlen außerdem, bei schlechten Lichtverhältnissen auch tagsüber die Beleuchtung einzuschalten.

Tipps zur richtigen Fahrradbeleuchtung gibt der ADFC im Internet unter http://www.adfc.de/3713_1.

dapd

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