Porsche 911 - Umbau zum Einsitzer "Centro"

Lima, Ohio. Mit einem Umbau des Porsche 911 zum einsitzigen "Centro" hat die US-Motorsportschmiede Trinity Motorsports einem betuchten Kunden einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Der gerade fertiggestellte 911er auf Basis des Porsche 997 soll echtes Formel-1-Rennfeeling vermitteln.

Bei dem Projekt, den Porsche 911 des Typs 997 in einen Einsitzer zu verwandeln, handelt es sich um eine einmalige Auftragsarbeit. Der Besitzer des 911er Cabrios wünschte sich echtes Rennfeeling wie in dem McLaren F1, in dem man als Fahrer mittig im Cockpit sitzt. Da ihm der rund drei Millionen Euro teure McLaren F1 jedoch zu kostspielig war, beauftragte er die US-Schmiede Trinity Motorsports mit dem außergewöhnlichen Umbau.

Der Umbau zum Porsche 911 „Centro“ nahm laut beauftragtem Unternehmen rund 4.000 Arbeitsstunden in Anspruch. Dabei musste die Sportwagenikone insgesamt 30-mal auseinandergenommen und wieder zusammengeschraubt werden, bis das Cockpit, die Lenkung und die Sitzposition zum Single-Modus umgerüstet waren. Wie viel die Auftragsarbeit den Rennsport-Enthusiasten gekostet hat, verrät Trinity Motorsports nicht.

Bislang handelt es sich bei dem Porsche 911 „Centro“ um einen einmaligen Umbau. Doch das nächste Projekt der US-Motorschmiede steht schon fest: Ein Porsche 911 Coupé des Typs 997 soll ebenfalls zum Einsitzer umgebaut und das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe für den Rennsporteinsatz gegen eine manuelle Sechsgangschaltung ausgetauscht werden.