Opels Insignia soll auch in USA verkauft werden
22.06.2010 | 16:33 Uhr 2010-06-22T16:33:00+0200
Hamburg.Der deutsche Autobauer Opel wird künftig sein Modell Insignia unter dem Namen Buick Regal in den USA verkaufen. Einem Zeitungsbericht zufolge soll auch der neue Opel Astra auf dem US-Markt eingeführt werden.
Opel kehrt zurück auf den US-Markt. Der deutsche Autobauer verkauft dort künftig sein Modell Insignia unter dem Namen Buick Regal, wie die „Financial Times Deutschland“ berichtet. „Dem Insignia werden weitere globale Modelle folgen, die in Rüsselsheim für den Weltmarkt entwickelt werden“, sagte der Chefingenieur vom Opel-Mutterkonzern General Motors (GM), Jim Federico der Zeitung. GM wolle den Buick „zu einer Weltmarke ausbauen“. Der Zeitung zufolge soll auch der neue Opel Astra auf dem US-Markt eingeführt werden.
Die Entscheidung von GM, neue Modelle von einem internationalen Team bei Opel in Deutschland entwickeln zu lassen, dürfte zumindest den Standort Rüsselsheim mittelfristig sichern, schreibt das Blatt. Mit Blick auf das lange Ringen um Opel zwischen der Bundesregierung und GM sagte Chefingenieur Federico: „Nach den endlosen Konfusionen geht bei Opel jetzt alles in die richtige Richtung.“
Nur am Kühlergrill zu unterscheiden
Ebenso wie der Konkurrent Ford verfolgt GM dem Zeitungsbericht zufolge die Strategie, künftige Modelle für Europa, Asien und Amerika zentral zu entwickeln und möglichst einheitlich zu bauen. Der Buick sei fast identisch mit dem deutschen Pendant Opel Insignia, erklärte Federico: „Der einzige Unterschied ist der Kühlergrill. Den mussten wir beim Buick an den amerikanischen Geschmack anpassen.“
Im vergangenen Jahr waren dem Bericht zufolge bereits zahlreiche Opel-Modelle in den USA unter dem Namen Saturn verkauft worden. So war der Saturn Astra eine nur geringfügig überarbeitete Variante des Opel Astra, der Saturn Aura entsprach dem Opel Vectra. Doch dann musste GM wegen Finanzproblemen zahlreiche Marken abstoßen, die Opel-Schwestermarke Saturn wurde aufgegeben.
Buick dagegen überlebte die Radikalsanierung von GM und soll nun mit Hilfe von Opel ausgebaut werden. In China, wo GM zuletzt stark wachsen konnte, wird der Insignia den Angaben zufolge bereits als Buick Regal verkauft. (ddp)
04:15
Mit Namenswechseln zeigt GM nur, das die USA kein technisch führendes Autoland mehr sind.
21:53
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wohl ein wenig mit r.kant das Zimmer in der Anstalt geteilt?
19:01
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18:59
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18:43
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