Opel will in China Produktionssstandort aufbauen
14.09.2011 | 11:45 Uhr 2011-09-14T11:45:00+0200
Frankfurt/Main. In China will Autobauer Opel künftig einen eigenen Produktionsstandort aufbauen. Bisher verkauft das Unternehmen dort rund 7000 Fahrzeuge jährlich. Damit sich ein Werk vor Ort lohnt, müsste der Verkauf aber noch ansteigen.
Der Autobauer Opel will in Zukunft einen eigenen Produktionsstandort in China aufbauen. Ziel sei es, so viele Autos in der Volksrepublik zu verkaufen, dass es sich auch lohnt, dort welche zu bauen, sagte Opel-Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke am Dienstag im Vorfeld der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main. Derzeit verkaufe das Unternehmen in China rund 7000 Autos im Jahr. Ein Werk vor Ort rentiere sich erst ab 30.000 bis 40.000 Wagen.
"Wir können frei expandieren"
Opel wolle sich bei seiner Expansion in China "ergänzend zu den Marken Buick und Chevrolet" präsentieren, sagte Stracke. "Wir beabsichtigen unsere neuen Modelle, wie den Astra GTC, in China zu verkaufen." Weiter Modelle, die in Kürze auf den Markt kämen, könnten folgen. Strategische Beschränkungen durch den US-Mutterkonzerns General Motors (GM) erfahre Opel bei seinen Exportplänen keine, betonte Stracke. "Ich denke, wir sind nicht eingegrenzt, wir können frei expandieren", sagte er.
20.000 Einheiten für australischen Markt
Allerdings müsse jede Expansion "wirtschaftlich Sinn machen". Beispielsweise exportiere Opel seit Anfang des Jahres Autos nach Israel, wo das Unternehmen im ersten Jahr bis zu 8000 Autos absetzen wolle. Im Herbst nächsten Jahres werde Opel in den australischen Automarkt gehen. Dort könnte das Unternehmen Stracke zufolge bis zu 20.000 Einheiten pro Jahr verkaufen. (afp)
15:41
Opel und China passen prima zusammen:
China produziert auch jetzt schon nur Schrott!!