NRW-Polizei zieht zu Karneval 251 Führerscheine ein
22.02.2012 | 16:43 Uhr 2012-02-22T16:43:56+0100
Essen. Die Polizei in NRW hat bei Verkehrskontrollen zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch insgesamt 251 Führerscheine eingezogen. Laut der am Mittwoch vorgestellen Bilanz des Innenministeriums waren insgesamt 61.000 Autofahrer kontrolliert worden. Dabei saßen zahlreiche betrunken am Steuer.
Beim sogenannten Blitzer-Marathon am 10. Februar war die Quote noch vergleichsweise gering: Von 456.000 bei den landesweiten Geschwindigkeitskontrollen ertappten Autofahrern, werden wohl 250 ihren Führerschein wegen Rasens für einige Zeit verlieren . Bei den verschärften Fahrzeugkontrollen über Karneval machte die Polizei jetzt an Ort und Stelle kurzen Prozess: 251 Autofahrer mussten zwischen Altweiberfastnacht und Aschermittwoch in NRW ihren Führerschein abgeben - weil sie alkoholisiert am Lenkrad erwischt wurden.
Insgesamt registrierte die Polizei über die Karnevalstage in NRW 146 Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol im Spiel war. Dabei wurden zehn Personen schwer und 45 leicht verletzt - ein Mensch kam zu Tode. Zusammen 61.155 Autofahrer stoppte die Polizei über Karneval zwischen Rhein und Weser. Bei 16.473 Fahrzeugführern ordneten die Beamten dann einen Alkoholtest an. In 471 Fällen hatten die kontrollierten Personen zum Teil deutlich mehr als die erlaubten 0,5 Promille Restalkohol im Blut. Zudem registrierten die Beamten 298 Personen am Lenkrad, die offenkundig Drogen eingenommen hatten.
„Die Polizei kennt kein Pardon für Alkoholsünder. Jeder, der sich alkoholisiert ans Steuer setzt, handelt leichtfertig und verantwortungslos. Er gefährdet sich, vor allem aber andere Verkehrsteilnehmer“, sagte Innenminister Ralf Jäger am Mittwoch in Düsseldorf. Und er warnte: "Die Polizei zieht Promillesünder konsequent aus dem Verkehr, nicht nur an den närrischen Tagen.“ (dae/WE)
18:57
Suffköppe gehören nicht ans Steuer. Wer dann auch noch zu Kartneval erwischt wird, dem darf man gerne eine Strafverschärfung verordnen.
Diese " Hömma, mir passiert nie wat, tu ma noch´n Pilsken!" Helden gehören ausgerottet.
17:52
Und wie sieht es mit Tablettenkonsum bei schwerwiegenden Krankheiten aus? Dafür gibt es "KEINE" gesetzliche Grundlage.
17:32
Wieso wirkt sich denn im Verkehrsrecht Alkoholgenuss verschärfend aus.
Wenn man betrunken Auto fährt bekommt man seine Faherlaubnis entzogen, und eine Geldtrafe. Das liegt daran das man sich und andere Menschen gefährdet
Wenn ich betrunken in einem Geschäft eine Flasche Korn stehle, gefährde ich niemanden.
Und wenn ein Betrunkener einen Menschen tot fährt wird in Deutschland der Alkoholgenuß strafmildernd angesehen. Wer in Deutschland betrunken einen oder mehrere Menschen durch einen Autounfall tötet komt mit einer Bewährungsstrafe davon.
17:13
Im Strafrecht wirkt sich übermäßiger Alkoholgenuss strafmindernd aus, im Verkehrsrecht strafverschärfend. Ist man, wenn man am Steuer sitzt, ein anderer Bürger? Es ist eine Logik die ich nicht verstehe.
16:51
Gut so, 251 Idioten weniger auf der Straße! Jeder, der besoffen oder auf Drogen fährt, ist ein verantwortungsloser Schwachkopf der fahrlässig Menschenleben gefährdet!
16:50
Ich habe keins Sorge, dass sich dieses in Zukunft ändert.
Dafür sind zu viele Flachpfosten mit den Fahrzeugen unterwegs.