Laufende Kosten für Autos seit 1980 deutlich gestiegen
07.08.2012 | 05:45 Uhr 2012-08-07T05:45:00+0200
Hamburg. In einer umfassenden Berechnung hat die Unternehmensberatung Progenium über 32 Jahre nachgehalten, was eine Auto den Verbraucher kostet. Eine Erkenntnis: Die Hauptlast ist nicht die Tankrechnung, sondern der Wertverlust. Gesamt gesehen ist Autofahren seit 1980 aber in jeden Fall teurer geworden.
In den letzten 30 Jahren haben sich die Autokonzerne ein immer größeres Stück an den Gesamtkosten der Fahrzeuge gesichert. Weniger Geld fließt dagegen an Werkstätten und die Reifenbranche, während die Kosten für Benzin , Schmieröl und Ähnliches weitgehend gleich geblieben sind. Das hat eine umfassende Berechnung der sogenannten Vollkosten der Autos von 1980 bis heute ergeben, die am Montag von der Unternehmensberatung Progenium veröffentlicht wurde und der Nachrichtenagentur dapd vorliegt.
Hauptlast: Der Wertverlust
Die Münchener Berater haben dazu alle Kosten des Autobetriebs von der Anschaffung über Steuern, Versicherung, Benzin, Reparaturen bis zur Straßenkarte über 32 Jahre ermittelt und mit den jeweiligen Nettohaushaltseinkommen der Jahre verglichen.
Ergebnis: Die Hauptlast ist nicht wie oft angenommen die Tankrechnung, sondern der Wertverlust. Unter dem Strich ist Autofahren seit 1980 auch teurer geworden, allerdings je nach Fahrzeugklasse verschieden: Die Vollkosten eines VW Polo stiegen um 9 Prozent, die Vollkosten einer Mercedes S-Klasse aber um 98 Prozent. (dapd)
09:40
..."Laufende Kosten für Autos seit 1980 deutlich gestiegen"...
Ach? ....
09:28
Der höhere Wertverlust kommt vermutlich von den 19% MwSt, oder genauer gesagt von der 5% Erhöhung.
Wenn man ein Auto gebraucht kauft (wie die meisten) und dann viel fährt merkt man sofort, wie blödsinnig diese Rechnung ist.