IBM will Autos in Zukunft per Internet miteinander verbinden
15.09.2011 | 11:45 Uhr 2011-09-15T11:45:00+0200
Frankfurt/Main. Mit dem Wagen ins Netz: Laut dem IT-Konzern IBM kommt die Automobilindustrie an der Vernetzung der Fahrzeuge nicht mehr vorbei. Die Möglichkeiten der Netzanwendung reichen dabei von Servicediensten über Verkehrsanalysen bis hin zu Unterhaltung.
Der IT-Konzern IBM betrachtet die Vernetzung von Autos über das Internet als einen riesigen Wachstumsmarkt. "Das ist kein Nebenschauplatz, auf dem wir uns tummeln, sondern ein strategisches Feld, in das wir mit aller Kraft reingehen", sagte der IBM-Automotiveexperte Stefan Schumacher am Mittwoch vor Beginn der Automesse IAA in Frankfurt am Main.
Der Konzern investiere Milliarden in dem Bereich. Mit mehreren Herstellern gebe es Kooperationen, Namen nannte er allerdings nicht. Es gebe ein Zeitfenster von weniger als zehn Jahren, bis alle wichtigen Autohersteller ihre Autos vernetzen wollen, sagte Schumacher. Dazu zählten nicht nur die Hersteller von Luxusautos, die Entwicklung reiche bis in die unteren Preisklassen.
Die App fürs Auto
Als Anwendungsbeispiele nannte er die Ferndiagnose von Fahrzeugproblemen, Navigationshilfen oder Unterhaltung aus dem Netz. Der weltweite Vizepräsident für die Automotive Industrie bei IBM, Gerhard Baum, sagte: "Das Fahrzeug der Zukunft wird verbunden sein." Nach seiner Auffassung muss es das auch.
"Es wird weltweit 77 Milliarden Apps-Downloads bis 2014 geben", sagte er. App steht für Application und ist ein Programm für mobile Geräte wie Smartphones . "Alles, was diese Welt nicht abdeckt, wird als alt betrachtet", sagte Baum. Deswegen sei es ein Geschäftsfeld, an dem die Automobilindustrie gar nicht vorbeikomme. Momentan gingen allerdings weniger als ein Prozent aller Internetnutzer aus dem Fahrzeug heraus ins weltweite Web.
Vernetzen in der Community
Für die Autohersteller bringe das viele Vorteile mit sich, beispielsweise in der Kundenbindung. "Sie erkennen, wo die Kunden hinfahren, wie sie fahren und welche mobilen Anwendungen sie schätzen", sagte Baum. Auch der Service der Hersteller werde optimiert und kostengünstiger.
Autofahrer könnten sich wiederum in Gemeinschaften vernetzen, beispielsweise in einer Community der Mini- oder der Golf-Fahrer. Zudem soll die Vernetzung langfristig helfen, Staus zu vermeiden. Derzeit lassen sich laut Baum nur Ist-Zustände erfassen und auf der Basis die Verkehrssituation in den darauffolgenden Minuten simulieren. In Zukunft soll die Technik auch in der Lage sein, die Situation in Echtzeit zu erfassen und einzelne Verkehrsteilnehmer so zu lenken, dass keine Staus mehr entstehen. (dapd)
22:57
Handyverbot im Auto ist durchgesetzt, das Bedienen des Navis ist noch immer erlaubt, wer dabei den Gegenverkehr rammt, dem droht mit Glück, die Todesstrafe, sodass Schmerzensgeld- und Bussgeldzahlungen vor zukünftiger Armut schützen.
So ein Unsinn, mehr an Schnickschnack ins Lenkrad zu verbauen, sodass man auch beim Kurvenfahren gezwungen ist, aufs Lenkrad zu gucken, ohne ausversehen ein Knöpfen zu drücken, wie damals die Hupe in den Speichen des Lenkrades im 02er und E12er BMW.
Was einiger Gewöhnung bedurfte, um nicht hupend ab zu biegen.
Heute, heute macht man sich dabei das Radio laut, oder man wählt ausversehen das Handy an..
Was hat sowas noch mit Sicherheit zu tun,
wenn man beim Lenken auf den Affengriff angewiesen ist?
19:44
Liebes, wo ist das Laptop ?
antwortet sie: wozu brauchst Du es?
sagt er: will eben Brötchen holen
19:10
Ich möchte ein bezahlbares Auto haben und keine rollende Jukebox !
18:48
#1: Das ist Ihre Meinung, schliessen Sie nicht auf andere. Die Verkaufszahlen sprechen eine andere Sprache.
Viele Bürger können und wollen durchaus mehr bezahlen. Wir wollen sichere Autos (ganz Ihrer Meinung), mit Platz & Komfort und guter Motorleistung,
Zum Komfort gehören auch moderne Kommunikationsmöglichkeiten, wie es das Internet bietet.
17:54
Wir brauchen keine Spinnerei. Wir brauchen sichere und einfache Autos mit wenig Verbrauch, weniger Werkstatt. Mehr können die Bürger nicht mehr bezahlen. Wo soll es sonst hinführen? Wer soll die großen und hochelektronischen Protzkisten noch kaufen? Oder denkt man nur noch an die Oberschicht?