Große Preisdifferenz bei Gebrauchtwagen zwischen Frankfurt und Berlin

Kunden und Verkäufer auf einem privaten Automarkt in Köln-Porz. Foto: ddp
Kunden und Verkäufer auf einem privaten Automarkt in Köln-Porz. Foto: ddp
Wer ein Auto aus zweiter Hand erwerben will, muss in Frankfurt am tiefsten in die Tasche greifen. Das größte Angebot an günstigen Vehikeln finden Interessierte in Berlin. Im Durchschnitt beträgt die Preisdifferenz 6.000 Euro.

Frankfurt.. Die teuersten Gebrauchtwagen in Deutschland finden sich in der Main-Metropole Frankfurt. Dort hat ein Auto aus zweiter Hand von Januar bis Mai im Schnitt 19 070 Euro gekostet, wie aus einer Statistik des Online-Portals Autoscout24 hervorgeht. Die zweitteuerste Stadt in Deutschland ist München mit einem Durchschnittspreis von 18 227 Euro, gefolgt von Hamburg mit 17 337 Euro. Das größte Angebot an günstigen Gebrauchten findet man hingegen in Berlin, wo im Schnitt 13 118 Euro für ein Second-Hand-Auto hingeblättert werden muss.

Paris ist europaweit der teuerste Ort bei Gebrauchten

Europaweit betrachtet, ist Paris mit Abstand der teuerste Ort, um sich ein gebrauchtes Auto zuzulegen. Hier werden durchschnittlich 23 877 Euro fällig. In Marseille und Amsterdam müssen für einen Gebrauchten 18 592 Euro beziehungsweise 18 575 Euro an den vorherigen Besitzer gezahlt werden. Wahre Schnäppchen finden sich in Wien und Brüssel, wo für ein Auto mit mindestens einem Vorbesitzer und mehr durchschnittlich 10 734 Euro und 11 343 Euro zu zahlen sind. (mid)