Gefährliche E-Mobilität - Elektroauto nach Unfall explodiert
30.05.2012 | 11:46 Uhr 2012-05-30T11:46:00+0200
Peking. Laut internationalen Medienberichten ist in China ein Elektroauto des Typs "e6" nach einem Unfall explodiert. Grund dafür könnte ein Kurzschluss und somit eine Überhitzung der Lithium-Ionen-Batterie gewesen sein. Die gleiche Batterietechnologie steckt auch in Daimlers neuem Elektroauto "Denza".
Ein Elektroauto des Fahrzeugherstellers BYD (Build your Dreams) ist laut Medienberichten zufolge am Wochenende bei einem Autobahn-Unfall im südchinesischen Shenzhen in Flammen aufgegangen und explodiert, wie mehrere internationale Medien und auch der Asienkorrespondent des Kölner Stadtanzeigers berichtet. Alle drei Insassen des alternativ angetriebenen Taxis vom Typ 'e6' sind dabei ums Leben gekommen.
Der angetrunkene Fahrer eines Nissan GT-R soll von hinten auf das Taxi aufgefahren sein, dabei fing der BYD Feuer. Mehrere chinesische Medien zitieren Experten, welche die Explosion mit einem Kurzschluss erklären. Der könnte zur Überhitzung der Lithium-Ionen-Batterie und einer anschließenden Explosion geführt haben. BYD hat sich noch nicht zu dem Fall geäußert.
Auflagen der chinesischen Regierung
Die Batterietechnologie des Modells e6 steckt auch in der BYD/Daimler-Gemeinschaftsentwicklung 'Denza' , ein kürzlich vorgestelltes Elektroauto, das im nächsten Jahr in China vom Band rollen soll. Wie Daimler-Chef Zetsche auf der Pekinger Auto-Show betonte, sei die Denza-Batterietechnologie von BYD aber eine andere als die von Daimler in seinen eigenen E-Mobilen eingesetzten. Und die Stuttgarter hätten künftig auch nicht vor, BYD-Batterien außerhalb des Joint Ventures einzusetzen.
Dass die Stuttgarter das Batteriesystem für den Denza verwenden, hat mit Auflagen der chinesischen Regierung zu tun. Demnach müssen bei Elektroautos die Patente für mindestens eine der drei Komponenten Batterie, Getriebe und Steuerung bei einem in China ansässigen Unternehmen liegen. (mid)
10:14
"Unsere" CO2- und Atompanik hält noch viele weitere Überraschungen parat! Wenn schon Land und Wirtschaft den Bach runter gehen, indem wir uns auf totgeborene Technologien fixieren, dann wenigstens auf äußerst unterhaltsame Art und Weise. Freuen wir uns drauf! :-)
... soweit ich weiß, werden sie mit ziemlichen Erfolg z.B. untertage beim Bergbau eingesetzt:-)
20:54
@3, Bingo!
ob das E- auto wirklich so gefährlich ist, mag dahingestellt sein, aber mit dem letzten Satz wurde der Nagel auf den Kopf getroffen.
Wie sonst konnten Kohl und Merkel gewählt werden? ;-)
...kommt darauf an, welche Art von Batterie bzw. Elektronenquelle dort verbaut ist und ob diese geladen ist. Praxiserprobte, aber schwere Blei-Säure-Akkus z.B. sind im geladenen Zustand aufgrund der Wasserstoffproduktion auch eine ziemliche Bombe, die immer dünner werdenen Li-Ion-Akkus hingegen können zur spontanen Selbstentzündung neigen, gerade, wenn die Struktur der Batterie ernsthaft aus der Form gebracht wird und es zwischen beiden Batteriepolen zum Durchschlag kommen kann. s.o. Ni-Cd-Akkus und NiMH-Akkus sollen hingegen nicht so gefährlich sein, allerdings spielen zumindest die NiCd´s gerne mal "Memory".. Aber warten wir mal ab, was an Batterietechnik China, Indien und Japan noch so alles in der geistigen Pipeline haben.
Eleganter und flüssiger Themenübergang! ;-) Die Frage kann man ganz leicht mit einer Gegenfrage beantworten: Wie konnte Gas-Gerd mit seiner USPD und der Ökosteuer-Partei am Rockzipfel gewählt werden?
12:47
... ich gebe der politischen Brainwash-Maschine noch ein paar Jahre, dann können Sie sich gar nicht mehr dagegen wehren, dass Sie sich so eine Bombe auf Rädern in die Garage stellen müssen - weil Sie ja immer schön mobil bleiben müssen und "stinkende, qualmende, CO2-Klimakiller emittierende" Autos mit modernen Verbrennungsmotoren per lex untersagt werden. Wenn wir Deutschen etwas gründlich können, dann mit Anlauf und Hurra in selbstgemachte Katastrophen stürzen.
... dass die "Ungläubigen" und Zweifler - und mögen sie noch so Recht haben - auf den Scheiterhaufen kommen werden.
12:31
Auch konventionelle Pkw können nach einem Unfall bei aufreissendem Tank in Brand geraten - aber -. bei E-Mobilen ist die Entzündungsgefahr deutlich höher, da die Batterien nicht nur als Energiespeicher - wie der Benzintank - fungieren sondern auch die Zündenergie in sich tragen.
Dieses erhöhte Risiko bei E-Mobilen war lange bekannt, wurde aber in der Öffentlichkeit gezielt verschwiegen. Neben den hohen Anschaffungskosten, der geringen Reichweite, der schlechten Umweltbilanz (!) zu modernen konventionellen Kfz, den horrenden Preisen beim notwendigen Batterietausch nach 3-4 Jahren nun auch noch eklatante Sicherheitsmängel. Jaah neeh iss klah - E-Mobilität - so eine Gurke kommt mir nicht auf den Hof!
12:17
Endlich mal ein Foto von so einem Taxi das locker mit voll eingeschalteter Klimaanlage nach 350 KM immer noch Saft auf den Akkus hat!
laut unseren heimischen Autoherstellern ist ja nicht mehr als maximal 150 KM drin LoL