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Autokauf im Ausland

US-Import - Was Sie beim Kauf in den USA wissen müssen

16.10.2012 | 15:25 Uhr

Essen. Der Ford Mustang wird ab 2014 auch in Europa vertrieben. Bislang war das amerikanische Muscle Car hierzulande nur über einen US-Import erhältlich. Auch viele andere amerikanische Kultautos ziehen europäische Käufer an und locken mit günstigen Preisen. Hier finden Sie Tipps zum Thema US-Import.

Die Preise auf dem amerikanischen Fahrzeugmarkt wirken auf den ersten Blick viel geringer als in Deutschland. Bevor Sie jedoch beschließen, ein Auto aus den USA zu importieren, sollten Sie zunächst beachten, dass es sich um Nettopreise handelt. Die dortige Kaufsteuer "sales tax" ist nicht mit ausgezeichnet und verteuert das gewünschte Fahrzeug beim Kauf noch einmal je nach Bundesstaat um mehr als 10 Prozent. Ein Tipp: Diese Steuer können Sie sich nach der Verschiffung eines Fahrzeuges von den US-Behörden erstatten lassen. Das ist jedoch nicht immer ganz einfach. Erkundigen Sie sich zum Beispiel beim ADAC nach der genauen Vorgehensweise.

Sollten Sie sich für einen US-Import entscheiden, wählen Sie den Händler mit Bedacht aus. Ein weiterer Tipp: Sogenannte "DMV Licensed Dealer" sind beim US-Verkehrsministerium registriert. Das kann im Fall von Streitigkeiten bezüglich eventueller Sachmängel nützlich für Sie sein. Wichtige Unterlagen, die Sie vom Händler benötigen, sind neben einem Kaufvertrag mit der Fahrgestellnummer des Autos auch ein sogenanntes "Certificate of Title". Dieses benötigen Sie für die Zulassung in Deutschland.

Ein vermeintlich günstiger US-Import kann sich teilweise als gar nicht mehr so günstig entpuppen, wenn Sie im Vorwege die zusätzlich anfallenden Kosten für Verschiffung, den Zoll, die Einfuhrabgaben und die technische Einzelabnahme außer Acht lassen. Rechnen Sie mit etwa 1.000 Euro für die Verschiffung und eine Transportversicherung. Bei der Einfuhr werden derzeit Zollabgaben in Höhe von 10 Prozent der Kauf- und Transportkosten fällig. Dazu kommen noch die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent sowie die Kosten für die technische Einzelabnahme und eventuell notwendige Umbauten. Tipp: Rechnen Sie hierfür noch einmal mit etwa 2.000 Euro.

sw

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http://www.derwesten.de/auto/gebrauchtwagen/us-import-was-sie-beim-kauf-in-den-usa-wissen-muessen-id7199631.html
2012-10-16 15:25
nicht definiert
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