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Oldtimer kaufen - Auf Zustand und Kaufvertrag achten

20.08.2012 | 17:21 Uhr

Essen. Wenn Sie einen Oldtimer kaufen möchten, bietet sich Ihnen eine üppige Auswahl an Klassikern. Doch genauso groß ist die Gefahr, beim Oldtimerkauf einige Mängel am Auto zu übersehen oder keinen anständigen Kaufvertrag in der Tasche zu haben. Mit den folgenden Tipps sind Sie jedoch auf der sicheren Seite.



Richtige Schnäppchen bei Oldtimern sind selten. Wer einen Oldtimer kaufen möchte, muss sich intensiv über Schwachstellen und Preisniveau des Wagens informieren. Tipp: Marken- und Modellclubs helfen in der Regel mit Kaufberatungen weiter und erleichtern Ihnen damit den Oldtimerkauf.

Manchmal vernebeln alte Autos einem dank glänzendem Chrom und entzückend klingenden Motoren die Sinne. Verlieren Sie daher bloß nicht den Verstand, wenn das Fahrzeug Ihrer Träume plötzlich vor Ihnen steht! Als Tipp gilt daher: Nehmen Sie sich am besten einen Autokenner zur Besichtigung mit. Ein Sachverständiger kostet zwar Geld, schützt aber vor einem Fehlkauf, der rein emotional bedingt ist.

Bestehen Sie auf eine Besichtigung des Fahrzeugs auf der Hebebühne. Denn so können Sie den Zustand von Blech und Aggregat am ehesten beurteilen. Ein Sachverständiger kann Zustandsnoten von 1 bis 5 vergeben. Die Zustandsnote 1 bedeutet zum Beispiel, dass das Fahrzeug sich - bezogen auf Optik und Technik - in einem mängelfreien Zustand befindet. Die Note 5 bedeutet, dass das Auto sich in einem nicht fahrtauglichen Gesamtzustand befindet. Als Konsequenz davon wären Restaurierungsarbeiten unumgänglich.

Absolut zwingend, wenn Sie einen Oldtimer kaufen möchten, ist ein Kaufvertrag, um alles schriftlich festzuhalten. Er sollte unter anderem den ausgehandelten Kaufpreis, ein Sachverständigengutachten sowie alle relevanten Angaben zum Auto beinhalten. Dazu gehören beispielsweise die Nennung der Fahrzeug-Identnummer, die Motornummer und die Art des derzeitigen Betriebes. Halten Sie auch etwaige Erklärungen und Zusagen des Verkäufers im Vertrag fest.

sw

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