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Mit Start-Stopp-Automatik Sprit sparen

27.08.2012 | 08:56 Uhr

Essen. Das Funktionsprinzip der Start-Stopp-Automatik basiert vor allem auf einer Tatsache: Wenn der Motor nicht läuft, dann kann er auch keinen Kraftstoff verbrauchen.



Die Start-Stopp-Automatik ist dafür konzipiert, dass sie den Motor ausschaltet, wenn er nicht gebraucht wird. Das kann vor einer roten Ampel oder im Stau der Fall sein. Dabei müssen Sie als Fahrer in einem Auto mit diesem kraftstoffsparenden System in solchen Situationen nur in den Leerlauf schalten und den Fuß von der Kupplung nehmen. Im Display am Armaturenbrett wird Ihnen angezeigt, ob die Start-Stopp-Funktion aktiviert ist. Wenn Sie wieder losfahren möchten, treten Sie erneut die Kupplung, Sie legen den Gang ein, und der Motor wird aktiv. Die Fahrt kann sofort ohne Zeitverlust fortgesetzt werden.

Die Technik hat Toyota in den 1970er Jahren erstmals in Autos installiert, und mittlerweile bieten viele Autohersteller sie an: Das Spektrum reicht von Audi über Ford bis hin zu VW. Nicht immer funktioniert die Start-Stopp-Automatik jedoch so, wie es sich Autofahrer wünschen. Äußere Einflüsse, wie zum Beispiel Temperaturen unter null Grad Celsius oder zu heiße Temperaturen können die Arbeitsweise des Systems und damit die angestrebte Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs beeinträchtigen. Dann reagiert die Automatik nämlich nicht - so auch dann, wenn die Autobatterie entladen ist oder die Klimaanlage die Innenraumtemperatur noch nicht auf den gewünschten Wert reguliert hat. Die Start-Stopp-Automatik lässt sich übrigens auch jederzeit vom Fahrer selbst deaktivieren - mit nur einem Tastendruck.

sw

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