Fahrrad als kostengünstiger Autoersatz immer beliebter
12.11.2011 | 08:45 Uhr 2011-11-12T08:45:00+0100
Kassel. Das Fahrrad wird für viele Menschen zum kostengünstigen Ersatz fürs Auto oder den Öffentlichen Personennahverkehr. Dem will die Bundesregierung mit dem Radverkehrsplan 2012 Rechnung tragen.
Ein neuer Radverkehrsplan der Bundesregierung soll ab 2012 den veränderten Bedingungen im Straßenverkehr gerecht werden. Das kündigte der zuständige Referatsleiter des Bundesverkehrsministeriums, Niels Hartwig, am Donnerstag am Rande der bundesweiten Fahrradkommunalkonferenz in Kassel an.
"Wir stehen vor Herausforderungen, die vor zehn Jahren noch gar nicht abzusehen waren", sagte Hartwig. Das Fahrrad werde für viele Menschen zunehmend zum kostengünstigen Ersatz für das Auto und sogar für den öffentlichen Personennahverkehr . Nötig sei beispielsweise der Ausbau innerstädtischer Radwegnetze. "Hier stehen wir vor dem Problem geringer finanzieller Ressourcen und vor der Frage, wie der knappe öffentliche Raum aufgeteilt werden kann", sagte Hartwig. "Der große Wurf wird uns nicht gelingen", dämpfte der Referatsleiter jedoch die Erwartungen.
Rund 200 Fachleute aus ganz Deutschland
Auf der zweitägigen Fahrradkommunalkonferenz diskutierten rund 200 Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet über den wachsenden Radverkehr in Deutschland. Einzelne Kommunen präsentierten ihre Lösungsstrategien. Thema war dabei auch der Trend zum Elektrofahrrad . Etwa 300.000 dieser Fahrzeuge seien allein im vergangenen Jahr deutschlandweit verkauft worden, sagte Gunnar Polzin, Abteilungsleiter Verkehr im Stadtstaat Bremen. Auch diese Entwicklung gelte es im Nationalen Verkehrsplan zu berücksichtigen, waren sich die Experten einig. (dapd)
14:03
Richtung City ideal, Autos stehen im Stau, seltene Busse stehen im Stau, weil die Autos mit dem Kreisverkehr nicht klar kommen und mit dem Fahrrad findet man immer eine Möglichkeit und ist schneller als alle anderen. Gestern war ich auf 15 km Strecke schneller als der Nahverkehr. Nur mal so.
Nur die Grünen sollten mal meckern, das tun die doch sonst so gerne!
Denn der VRR plant zusatztickets drastisch zu erhöhen, was den Rad-ÖPNV-Kombinierern sauer aufstößen und wieder zum PKW überlaufen lassen wird.
12:14
Wie passt das zusammen? Die Mittel für den Radwegebau sollen im Haushalt für 2012 um weitere 20% gekürzt werden. Nicht, dass ich nicht auf die straßenbegleitenden Radwege verzichten könnte, dennoch ist demnach die Aussage von Herrn Hartwig für mich nichts als heiße Luft. Ich lasse mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen!
@holmark
Neidisch, dass Radfahrer innerstädtisch viel schneller am Ziel ankommen als Autofahrer? Und Sie halten sich zu 100% an die Verkehrsregeln? "Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein", ansonsten lege ich das berühmte Zitat von Herrn Nuhr nahe (das mit Ahnung und ... halten)
Bei diesem Wetter genieße ich die Standheizung, die Sitzheizung, das entspannte Fahren zur Arbeit und bin Fit für den Tag. Da freuen sich Chef und Kunden.
Und wie ist es bei Ihnen?
Ach truckerchen, Sie scheinen nichts verstanden zu haben.
P.S. ich nutze nicht nur meinen Porsche, sondern oft das Fahrrad. Und tatsächlich bemühe ich mich, die Regeln einzuhalten.
11:52
Radfahren ist kostengünstig und gesund. Und noch schöner: für Radfahrer gelten in D keine Verkehrsregeln.