Fahrgäste stört die Informationspolitik der Verkehrsbetriebe bei Störungen
24.08.2012 | 11:45 Uhr 2012-08-24T11:45:00+0200
München. Laut ÖPNV-Kundenbarometer sind Fahrgäste aktuell zufriedener mit dem öffentlichen Nahverkehr als im Vorjahr. Aber es gibt auch noch vieles, das die Fahrgäste stört. Der größte Aufreger für die Passagiere: Das Verhalten der Verkehrsbetriebe, wenn der Bus oder die Bahn mal nicht pünktlich kommt.
Bessere Noten für das Leistungsangebot des Öffentlichen Personenverkehrs als noch im Vorjahr haben in diesem Jahr laut TNS Infratest die lokalen und regionalen ÖPNV-Anbieter von ihren Fahrgästen erhalten. Auf den Spitzenplatz der Verkehrsunternehmen haben sich in diesem Jahr die Stadtwerke Münster Verkehr (SWM) geschoben.
Mit einer Gesamtbilanz von 2,26 bei der Schulnotenvergabe (1 für "vollkommen zufrieden" bis 5 für "unzufrieden") haben die befragten Fahrgäste die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit 2,31 und die Freiburger Verkehrs AG (VAG) mit 2,42 auf die Plätze zwei und drei verwiesen.
Die größte Unzufriedenheit erzeugten auch in diesem Jahr wieder bei den Fahrgästen die Informationspolitik bei Störungen und Verspätungen . Aber hier zeigen sich auch die größten Unterschiede.
Größter Aufreger ist die Informationspolitik bei Störungen
Vergleichsweise befriedigend haben hier die Freiburger VAG (2,95) und die EVAG Erfurt (2,96) abgeschnitten. Das ÖPNV-Kundenbarometer 2012 umfasst insgesamt zirka 24.000 repräsentative telefonische Interviews mit Nutzern von ÖPNV-Verkehrsmitteln. Die Fahrgäste wurden nach ihrem Nutzungsverhalten und ihrer Zufriedenheit mit bis zu 37 Leistungsmerkmalen befragt. (mid)
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