Einenkel glaubt nicht an Schließung des Bochumer Opel-Werks
15.02.2012 | 11:24 Uhr 2012-02-15T11:24:47+0100
Bochum. Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel kann sich nicht vorstellen, dass das Opel-Werk in Bochum geschlossen wird. Er verweist auf bestehende Verträge, die Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen ausschließen. Zudem habe die Belegschaft große Erfahrung darin, Schließungspläne zu verhindern.
Der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel hat Spekulationen über eine drohende Schließung des Bochumer Werkes widersprochen. "Mit Opel und General Motors haben wir verbindliche Verträge vereinbart. Diese Verträge schützen uns vor Werksschließungen und betriebsbedingten Kündigungen", sagte Einenkel in einem am Dienstagabend veröffentlichten Schreiben an die Belegschaft.
In den Verträgen sei Bochum als einziger Standort für die Zafira-Produktion festgelegt worden. "Wir haben keine Zweifel, dass diese Verträge für das Management von Opel und General Motors bindend sind", sagte der Betriebsratsvorsitzende.
Außerdem habe die Bochumer Belegschaft eine große Erfahrung darin, Schließungspläne zu verhindern. "Opel Bochum zu schließen wird auch diesmal nicht gelingen", sagte Einenkel. (dapd)
09:59
Chevrolet Aveo = Opel Corsa
Chevrolet Cruze = Opel Astra
Chevrolet Malibu = Opel Insignia
Chevrolet Orlando = Opel Zafira
Chevrolet Captiva = Opel Antara
Chevrolet Volt = Opel Ampera
Chevrolet verkauft weltweit und erzielt Gewinne. Opel darf in ertragreichen Märkten nicht verkaufen und muss sich auf Europa konzentrieren. Da wird aber kein Geld verdient.
In einem Chevrolet meint man in einem Opel zu sitzen. Chevrolet hat die Werbung in Europa extrem ausgeweitet und verschärft.
Ein Schelm ist wer dabei böses denkt. GM und Opel und Zukunft??
20:58
der glaubt eher an den Osterhasen...
20:00
Welcher Konzern kann sich denn bei einer Tochter Verluste von einer Milliarde erlauben? (Wohlgemerkt es geht nicht um Millonen). Wenn z.B. im Einzelhandel eine Filiale Verluste von einigen Zehntausend hat, dann wird sie geschlossen (leider selbst erlebt). Wenn es um den Profit geht, dann gibt es keine soziale Verantwortung mehr.
18:42
Aber ich glaube das aber schon lange. GM hat eine Insolvenz mit Lohnkürzungen von 15% bis 20% durchschritten und steht jetzt wieder blendend da. Kann sich das denn der Herr Einenkel und seine Gewerkschaft in Deutschland vorstellen? Die Löhne im Werk Bochum liegen 20% über die im Werk Eisenach. Das widerum kann man keinem GM Kollegen in Detroit glaubhaft erklären. Man kann Opel nur raten nochmal das Gespräch mit VW zu suchen. Als Komponentenlieferant könnten sich da Möglichkeiten ergeben. Da war doch schon mal was. Weiterhin denke ich an BMW, Ford, Getrag, ZF u.w.
16:06
Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube! Soziale Verantwortung für Arbeitnehmer kennt GM nicht, daher bekommt GM auch nie ein schlechtes Gewissen. Gewissen? What s that?
12:52
Wunschdenken.
12:38
Spiegel Online bzw. das Manager Magazin berichtet gerade, dass Opel für das abgelaufene Geschäftsjahr wieder einen Verlust von etwas über 1 Mrd Euro ausweisen muß !!
Wie will Opel bessere Zahlen erreichen, wenn Südeuropa dieses Jahr an allen Ecken und Enden sparen muß und dementsprechend das Konsumklima dort "eisig" sein wird ?? Portugal, Spanien und Italien sind große und wichtige Absatzmärkte für Opel, die dieses Jahr vermutlich mit einer Rezession konfrontiert werden. Damit dürften die Geschäftszahlen für 2012 wieder hundsmiserabel ausfallen. Kündigungs- bzw. Bestandsschutz für die Werke gibt es bis 2014 (einschließlich ?) Eine Werksschließung geht aber nicht von heute auf morgen. Vom Beschluß Anfang oder Mitte 2013 bis zur endgültigen Schließung wird es dauern - dann sind wir locker im Jahre 2014 und dann gibt es keine Schutzverträge mehr !!