Diesel-Downsizing wird laut Studie an Grenzen stoßen
19.05.2012 | 05:46 Uhr 2012-05-19T05:46:00+0200
Frankfurt. In Zukunft rechnet die Unternehmensberatung Frost und Sullivan mit mehr verbrauchsfreundlichen Motoren durch Hubraum-Verkleinerung. Laut einer Studie des Unternehmens ist diese Entwicklung allerdings nicht für Diesel-Motoren zu erwarten. Hier gehen die Autoren eher von einer Stagnation aus.
Die Zahl der verbrauchsfreundlichen Motoren durch die Kombination aus Downsizing (Hubraum-Verkleinerung) und Turboaufladung wird weiter wachsen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Unternehmensberatung Frost und Sullivan. Sie rechnet damit, dass 2018 ungefähr 35 bis 38 Prozent der Ottomotoren an einen Turbolader gekoppelt sind.
Dass die Hubraum-Schrumpfung bei Dieselmotoren immer weiter fortschreitet, wird in der Studie hingegen bezweifelt, denn in diesem Fall führe die Senkung von Verbrauch und Kohlendioxidausstoß zu höheren Stickoxide-Emissionen (NOx). Diese Entwicklung wird mit Blick auf die 2014 in Kraft tretende Euro6-Norm als problematisch eingestuft, da die erforderlichen NOx-Nachbehandlungstechniken die Produkte verteuern. (mid)
09:23
Der Downsizing-Wahn hat die Grenzen (vor allem des guten Geschmacks) längst überschritten. Ehemalige, kraftvolle und laufruhige Sechszylinder stehen heute für eine minimile Spriteinsparung als überzüchtete, dem frühen Motor-Tod geweihte, krächzende Vierzylinder im Verkaufsraum. Es reicht langsam!!!