Deutschlands Rastanlagen oft zu teuer
21.07.2011 | 13:00 Uhr 2011-07-21T13:00:00+0200Essen. Teuer, familienunfreundlich und schmutzig – das sind viele Rastanlagen in Deutschland. Der ADAC hat 50 Raststätten und Autohöfe getestet und stellt vielen ein schlechtes Zeugnis aus. Rasthöfe in NRW liegen im Mittelfeld.
Viele Raststätten an deutschen Autobahnen sind zu teuer, familienunfreundlich und bieten Fußgängern zu wenig Sicherheit.. Das ergab der aktuelle Rastanlagentest des ADAC. 50 Autobahnraststätten und Autohöfe an den Hauptreiserouten in Deutschland haben die Tester des Mobilclubs dieses Jahr unter die Lupe genommen.
Nur eine Raststätte konnte ein „Sehr gut“ erzielen. Der Testsieger ist die Raststätte Recknitz-Niederung (West) an der A19 in Mecklenburg-Vorpommern. Immerhin die Hälfte der getesteten Rastanlagen wurde mit „gut“ bewertet, 23 bekamen ein „ausreichend“ und zwei Autohöfe erhielten ein „mangelhaft“.
Rastanlagen in NRW nur Durchschnitt
Unter den 50 getesteten Rastanlagen waren auch sechs aus Nordrhein-Westfalen. Sie erreichten überwiegend nur Durchschnittswerte. Der Autohof Bünde und die Raststätte Gütersloh bekamen das Urteil „gut“. Die Autohöfe Eifeltor und Werne sowie die Raststätten Peppenhoven und Remscheid wurden mit der Note „ausreichend“ bewertet.
Testverlierer ist der Autohof Löbichau an der A4 in Thüringen. Verschmutzte Toiletten, mäßige Gastronomie, kein Spielplatz und nicht einmal ein Kinderstuhl im Restaurant führten zur schlechtesten Bewertung.
Raststätten oft teurer als Autohöfe
Besonders große Unterschiede zwischen Raststätten und Autohöfen machten die Tester bei den Preisen in den Shops und Restaurants aus. Die Autohöfe haben hier die Nase vorn. Während man beispielsweise im Autohof Braunschweig 2,70 Euro für seine Gulaschsuppe zahlt, muss man für dasselbe Gericht in der Raststätte Hochfelln (Nord) satte 5,95 Euro hinlegen. Und für einen halben Liter Wasser zahlt man im Shop des Autohofs durchschnittlich 91 Cent weniger als in der Raststätte.
Grundlage des Tests waren die Bedürfnisse einer vierköpfigen Familie mit Kleinkind. Jede Anlage wurde zwei Mal ohne Voranmeldung von unterschiedlichen Testern besucht.
15:40
Sehr geehrte Damen und Herrn,
auf der Suche nach schönen Autohöfen, auf denen ich mein Wochenende genießen kann, bin ich mal wieder auf Ihrem Autohof gelandet, teils weil ich hier bis dato gute Erfahrungen gemacht habe und teils weil ich mich vorher im Internet über das hiesige Serviceangebot informiert habe.
Da ich immer mehrere Wochen europaweit unterwegs bin, benötige ich ab und zu dann auch mal einen Autohof mit Waschmöglichkeit, da sich natürlich unterwegs eine Menge an Schmutz- wäsche ansammelt.
Mit Freuden vernahm ich nun dass die vor einiger Zeit defekte Waschmaschine ausgetauscht wurde, welche ich nun auch gleich in Anspruch nahm.
Während die geplante erste Wäsche bereits in Arbeit war und ich mich mit dem anwesenden Servicepersonal unterhalten habe, fielen mir ein paar gravierende Dinge auf, welche in ihrer Art nicht für guten Service sprechen.
Es fing damit an dass ich mit den ausgeschriebenen 2,50€ pro Maschine nicht das von mir gewünschte Programm einstellen konnte, weil die dazugehörige Münzuhr noch nicht auf die längere Zeit der neuen Maschine eingestellt ist und man so mehrere Münzen einwerfen müsste.
Während des laufenden Gespräches fiel mir ein Haufen Putzlappen auf der neben der Maschine gestapelt war. Ich ahnte schlimmes und sprach die Servicekraft sofort darauf an. Leider bestätigte sie meine Vermutung und ich ekelte mich kräftig.
Auf meine Frage, ob sie zu Hause in ihrer privaten Maschine auch diese Putzlappen, mit welchen die Toiletten gereinigt werden, waschen würde, antwortete sie entsetzt und entschieden mit Nein!!!, es wäre unhygienisch und außerdem verstopft die Maschine ständig dadurch.
Nun meine Frage an Sie als Betreiber dieses Autohofes, finden Sie das hygienisch und normal?
Als Fernfahrer bin ich auf diesen Service der Autohöfe angewiesen, habe unterwegs keine andere Möglichkeit meine Wäsche zu Waschen und muss dann, gezwungenermaßen, auf solche unhygienischen Maschinen zurückgreifen, um darin meine Unterwäsche usw. zu Waschen.
Nun bleibt nur zu Hoffen dass ich in Zukunft nicht wieder in die Zwangslage komme auf diesem Autohof mein Wochenende verbringen zu müssen, da sich mir nun unweigerlich die Frage aufdrängt, in wie weit in den anderen Bereichen wie Küche, Restaurant, Duschen usw. auf Hygiene geachtet wird.
Mit freundlichen Grüßen,
T. Puschmann
08:04
So richtig kann ich die Reaktionen hier nicht verstehen.
Das Raststätten teuer sind stimmt nicht wirklich. Wenn man zum Beispiel Raststätten mit dem großen M oder dem BK nutzt zahlt man das gleiche wie neben der Autobahn.
Das es dort auch nicht wirklich billig ist, versteht sich von selber. Nur wenn die Großfamilie dort aufschlägt wird seltsamerweise nicht gemeckert, ist halt normal.
Das Essen auf Autohöfen ist auch nicht wirklich der Hit und sauberer ist es dort auch nicht als auf den Autobahnraststätten. Ganz im Gegenteil empfinde ich es dort als deutlich schmutziger.
Was die Toilettenanlagen angeht kann ich ebenfalls das Gemeckere nicht verstehen.
Seitdem es die Firma Sanifair gibt, sind die Toilettenanlagen schlicht und ergreifend sauber.
Wer mal ehrlich ist, kann sich sicherlich noch an die Zeiten erinnern, als man mit angehaltenem Atem in die Toilettenanlage gestürmt ist und versucht hat möglichst nicht zu atmen.
Die Zeiten sind glücklicherweise vorbei und dafür bin ich gerne bereit 20Cent zu bezahlen.
Den Rest von 50Cent kann ich jederzeit als Gutschein einlösen.
Wer hier den Vergleich mit Ländern wie zum Beispiel Frankreich zieht, springt deutlich zu kurz.
Dort wird durch die anfallende Maut völlig anders finanziert.
04:57
Raststätten sind teuer?Echt,jetzt?
19:56
Teuer und im internationalen Vergleich auch schlecht. Und der Herr Schuhbeck macht auch noch Werbung für diese. Pfui!
Tja, das kommt davon, wenn ein Gemeinwesen privatisiert wird. Wie die Bahn, die Post oder auch die Raststätten. Da bleibt nur, zum Pinkeln die kleinen Rastplätze anzufahren und den Proviant selbst mitzunehmen.
18:57
Raststätten sind für mich die größten Abzocker im Lande. € 7,80 für eine Currywurst mit Pommes ist eine Umverschämtheit. Die Raststätten könnten viel mehr Umsatz machen, wenn die Preise angemessen wären. Und die Sanifairtoiletten sind ein Witz, da stinkt es zum Teil wie auf einer Bahnhofstoilette.
18:32
Wir haben unsere Getränke und Speisen dabei!
Eine vierköpfige Familie hat das Geld für eine
Autobahnraststätte???
18:10
Raststätten sind immer überteuert. sanifair kassiert fürs WC 70 cent. Hätte der Bund bei den Veträgen aufgepasst wäre so etwas nicht möglich. Wenn man aber mit der Formulierung, wir werden uns bemühen Toilettenanlagen. jostenfrei zu lassen, zufireden ist is tman a) ein Trottel oder ) b ein gekaufter Lobbyist !
So einfach ist das !
17:40
Man könnte ganz pingelig sein und behaupten, dass man für die 50ct, die angeblich erstattet werden, überhaupt nichts kaufen kann, weil es für 50 ct dort nichts zu kaufen gibt...
16:13
Wer hätte das geahnt: An den Raststätten isses teuer. Was wir alles nicht wüssten, wenn wir den ADAC nicht hätten.
15:46
Natürlich gibt es Unterschiede bei den Raststätten. Aber eines haben alle gemeinsam: Sie sind meistens zu teuer. Es lohnt sich also wieder die gute alte Thermoskanne einzupacken.
Was mich aber noch mehr ärgert, ist dass wenn ich dann doch mal dort Frühstücke, für das WC Geld bezahlen muß. Die bundesweit agierende Firma zockt hier die Kunden ab. Früher kostete das WC 50 Cent, die man sich beim Einkauf zurück erstatten lassen konnte. Heute nimmt man bereits 70 Cent von denen nur 50 Cent erstattet werden. Würde das ein normales Restaurant machen, kämen wohl bald keine Kunden mehr. Aber auf der Autobahn nutzt man die Monopolstellung. Servicewüste Deutschland!!