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Deutscher Automarkt bricht im Juli um fünf Prozent ein

03.08.2012 | 08:45 Uhr
Deutscher Automarkt bricht im Juli um fünf Prozent ein
Im Juli ist der Neuwagenabsatz auf dem deutschen Automarkt um rund 5 Prozent eingebrochen.Foto: WAZ FotoPool

Bad Homburg.  In den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind 1,88 Millionen Autos neu zugelassen worden. Das entspricht den Zahlen des Vorjahres. Alles im grünen Bereich also? Die Juli-Zahlen sprechen dagegen. Und die Aussichten fürs Jahresende sind auch nicht gerade rosig.

Der deutsche Automarkt ist im Juli um fünf Prozent eingebrochen. Nach Angaben des Importeursverbands VDIK kamen nur noch 248.000 Neuwagen auf die Straßen. Im Zeitraum Januar bis Juli liegt die Zahl der Neuzulassungen damit bei 1,88 Millionen und praktisch auf dem Stand des Vorjahres, wie der Verband am Donnerstag in Bad Homburg mitteilte.

Der Ausblick für den Rest des Jahres ist weiter schwach: Die Auftragseingänge liegen "unter dem Niveau des Vorjahres", wie VDIK-Präsident Volker Lange sagte. Mit den Zahlen endet das Strohfeuer vom Juni: Im Vormonat hatte der Markt noch um 2,9 Prozent zugelegt.

Allerdings ist die Lage in Deutschland immer noch besser als bei vielen Nachbarn: So liegen die Absätze etwa in Frankreich und Italien mehr als 20 Prozent im Minus . Im Mai war der deutsche Automarkt bereits um fast fünf Prozent zurückgegangen. (dapd)



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