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Der CC von Volkswagen ist auf der Überholspur

10.06.2012 | 05:45 Uhr
Elegante Erscheinung: der Volkswagen CC kann sich sehen lassen – überall in der Welt.

Wolfsburg.  Der CC ist flügge geworden. Volkswagen hat sich entschlossen den Businness Class Coupé aus der Passat-Familie auszugliedern. Sportlich-elegant kommt der neue Wagen daher, wahlweise mit drei verschiedenen TDI-Motoren inklusive BlueTDI.

Vor vier Jahren wurde die Passat Modellfamilie um ein viertüriges Coupé erweitert, das auf den Namen „CC“ hört und eine Nische in der 30 000 Euro-Klasse gründete. Neben der Limousine und dem Kombi fand auch der Passat CC viele Freunde, schnell entstand aus einer Nische ein neues Segment.

Die sportlich-elegante Linienführung dieser Passat-Karosserie polarisierte, das neue Business Class Coupé wurde mit renommierten Design Awards ausgezeichnet. Nicht nur in Europa auch in den USA, Russland und Asien ist der Passat CC ein gefragtes Modell – und damit das viertürige Coupé auch weiterhin nicht an Attraktivität verliert, wurde er kräftig verschönert. Dabei flossen nicht nur viele technische Details aus der Oberklasse ein, Volkswagen entschloss sich den CC als eigenständiges Modell anzubieten und ihn aus der Passat-Familie zu entbinden.

CC lässt sich individuell verfeinern

Den CC gibt es wahlweise mit drei TDI Motoren samt BlueTDI, der schon die ab Herbst 2014 greifende Euro 6-Norm erfüllt (140 PS und 170 PS). Die beiden Vierzylinder Turbomotoren haben 160 PS bzw. 210 PS. Nur der V6 (300 PS) hat als einziger Allradantrieb. Das empfehlenswerte Doppelkupplungsgetriebe (DSG) ist beim Topmodell serienmäßig an Bord, bei allen anderen Versionen ist es zum Preis von 2200 Euro zu haben. Die Preise für den CC reichen von 31 800 Euro bis 43 275 Euro. Mit Hilfe der Liste an Zusatzausstattung lässt sich der CC individuell verfeinern. Der CC ist ein Viersitzer, wer ihn als Fünfsitzer haben möchte, muss 185 Euro zahlen und erhält auch geteilt klappbare Rücksitzlehnen. Das Kofferraumvolumen ist mit 532 Liter ordentlich. Die Karosserie des CC misst eine Länge von 4,90 aber nur eine Höhe von 1,42 Meter. Das weit nach hinten abgeflachte Dach vermittelt eine sportliche Linie, die Chef-Designer Klaus Bischoff beim neuen CC an Front- und Heckpartie weiter verfeinert hat.

Video
Den "Passat" hat man ihm aus dem Namen genommen – künftig soll sich Volkswagens Comfort-Coupé "CC" noch mehr Richtung Oberklasse orientieren. Auftritt und Ausstattung lehnen sich nun stärker am Phaeton an. (Quelle: UP.TV)

Insgesamt wirkt der CC dynamischer und seine Gesamtanmutung edler. Die VW-Modellstrategen sehen die Position des CC zwischen Passat und Phaeton . In der Tat haben die Ingenieure viel Herzblut in die Feinabstimmung beim Komfort für die Insassen gesteckt. Aufgewertet wurde die Serienausstattung, die auch Bi-Xenonscheinwerfer mit statischem Abbiegelicht und neuen LED-Rückleuchten umfasst. Zudem gibt es die Müdigkeitserkennung, Kopfstützen mit Längseinstellung, Lederlenkrad, ein Radio-CD-System und Edelstahl-Einstiegsleisten.

Side und Lane Assist

Wer möchte, kann den CC mit vielen elektronischen Helfern ausrüsten. Hierzu zählen der Side und Lane Assist, der vor Autos im toten Winkel warnt und den Fahrer mit einem Lenkeingriff unterstützt. Zudem ist die kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung lieferbar – und der Sportsitz mit Lüftung und Heizung hat nun eine Massagefunktion. Ein Wagen weltweit in der Erfolgsspur.

Peter Hartmann


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