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Der Adam soll Opel retten

11.07.2012 | 17:02 Uhr
Der Adam soll Opel retten
Auf Wunsch auffällig mit zweifarbigem Dach: der Adam von Opel.

Essen.   Ein Kultauto aus dem Hause Opel? Der Konzern aus Rüsselsheim hat nun erste Fotos und Details zu seinem kommenden Mini Adam veröffentlicht. Der 3,70 Meter kurze Kleinwagen soll dem Lifestyle-Produkt Fiat 500 Konkurrenz machen und wie dieser ab rund 11.500 Euro kosten.

„Adam soll Opel retten“ ist bereits ein geflügeltes Wort über den Mini, der die Modelloffensive der General-Motors -Tochter einleitet. Mit dem 3,70 Meter kurzen Zweitürer, benannt nach dem Opel-Gründervater, sollen die ersten Meter aus der Dauerkrise geschafft werden.

Adam ist ein modifizierter Corsa

Dabei setzt das Rüsselsheimer Unternehmen auf Lifestyle, den man sich auch entsprechend bezahlen lassen will. Das Dach wird wie beim ebenfalls auf ein Lebensart-orientiertes Publikum zielenden Audi A1 auf Wunsch farblich abgesetzt. Der Wagen soll besonders viele Individualisierungsmöglichkeiten und Luxusextras wie ein heizbares Lenkrad bieten sowie die Integration von Smartphones erleichtern.

Innenraum des Opel Adam.

Technisch basiert der Neue auf dem 30 Zentimeter längeren Corsa . Das spiegelt sich in der identischen Breite des Adam wieder. Angeboten werden zum Start nur drei bekannte Benzinmotoren von 70 bis 100 PS sowie ein Fünfgang-Schaltgetriebe.

Für Eisenach überlebenswichtig

Nach der Publikumspremiere im Oktober auf dem Pariser Autosalon kann der Adam ab etwa 11.500 Euro geordert werden, ausgeliefert werden die ersten im Januar. Das ist das Preisniveau des erfolgreichen Fiat 500 im altmodischen Retrolook, liegt aber deutlich über den Einstiegspreisen der vergleichbar großen Konkurrenten Ford Ka und VW Up, die unter 10.000 Euro starten.

Der Opel mit dem nicht unumstrittenen Männernamen wird als einziger Wagen der Mini-Klasse in Deutschland gebaut. Für das Werk Eisenach ist ein Erfolg des Wagens überlebenswichtig. Eine Jahresproduktion von 60 bis 70.000 wäre ein Erfolg, rechtfertigt aber allein kaum den von Opel für alle Werke angestrebten Dreischichtbetrieb.

Gerd Heidecke


Kommentare
20.07.2012
19:36
Produktionsmäßige Geschwister
von industriee | #7

sind die Modelle Corsa der Marke Opel und Punto des Fiat Konzerns. Die Italiener haben noch eine Teuerversion laufen als Alfa Romeo Mito. Auf Grund seiner totalen Erfolgslosigkeit ist dieses Modell in Deutschland weitgehend unbekannt. Da versucht Opel es einfach mal. Komponenten von der Fiat Teilehalde, minimale Investitionen, maximale Gewinnspanne. Wenn es klappt, wenn nicht hat es nicht viel gekostet. Eins mehr in der langen Reihe kurioser eingestampfter Opel Modelle.

12.07.2012
08:37
Der Adam soll Opel retten
von TVtotal | #6

LOL wenn ich die Preise für die Kleinwagen sehe kann ich nur laut lachen und meinen Saxo weiter pflegen...ist nun 14 Jahre alt und hat gerade mal 10.000 DM = ca 5000 € gekostet^^

2 Antworten
Der Adam soll Opel retten
von Cipo | #6-1

Geizhals

Der Adam soll Opel retten
von opelaner63 | #6-2

Aber wirklich ,-) Geizhals .

12.07.2012
01:13
Der Adam soll Opel retten
von obermaier | #5

Wie soll ein Autobauer bestehen wenn Mama GM den asiatischen Markt verbietet. Gibt es so eine Geschäftspraktik noch irgendwo auf der Erde?

11.07.2012
22:09
Der Adam soll Opel retten
von Cipo | #4

Sieht auf dem ersten Blick richtig toll aus!

11.07.2012
21:17
Sieht ja nett aus der Kleine, hat aber einen Nachteil:
von radfahrer.ruhr | #3

Es steht Opel auf dem Wagen.

Eine Marke deren Image inzwischen im tietsten Keller liegt, kann dieser Wagen auch nicht mehr retten.

11.07.2012
20:06
Der Adam soll Opel retten
von hartaberunfair | #2

Nee, ich sehe da auch nur zusammengesetzte Design-Zitate (Fiat 500, Audi A1, Smart ForFour, ..) und keine Form, die mich emotional anspricht. Das wäre nämlich der einzige Grund, ein überteuertes Produkt zu kaufen ("lifestyle").

11.07.2012
17:52
Der Adam soll Opel retten
von gerdg | #1

11500 € für einen Kleinwagen sind zuviel,da gibt es preisgünstigere.Da wird man nichts reißen und neue Arbeitsplätze werden dadurch nicht entstehen.Man klammert sich an jeden Graßhalm aber vorallem die Asiaten bauen verdammt gute Autos mit viel Garantie und sehr viel freundlichkeit beim Verkauf.Ich habe den Eindruck gehabt als ich mir deutsche Autos angeschaut habe,das mir die Armut im Gesicht geschrieben steht,da habe ich mir woanders ein Auto gekauft (bar).Übrigens die Japaner kommen solangsam an die deutsche Verkaufsfreundlichkeit ran.Die wollen doch keine Auos verkaufen!

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