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Chrysler ruft 469.000 Jeeps zurück in die Werkstätten

13.05.2013 | 16:02 Uhr
Chrysler ruft 469.000 Jeeps zurück in die Werkstätten
Chrysler ruft mehr als 469.000 Jeeps zurück in die Werkstätten.Foto: dpa

Auburn Hills.  Der US-Autohersteller Chrysler hat 469.000 Jeep-Modelle in die Werkstätten zurückgerufen. In einigen Fällem könne es vorkommen, dass die Gangschaltung ungewollt auf "neutral" schalte, teilte Chrysler mit. In Deutschland sollen rund 12.000 Autos betroffen sein.

Ein Softwareproblem bei der Steuerung des Verteilergetriebes bei zwei Jeep-Modellen veranlasst den Hersteller zum Rückruf von weltweit 469.072 Autos. Betroffen sind der Jeep Grand Cherokee aus dem Produktionszeitraum 2005 bis 2010 und der Jeep Commander aus den Jahren 2006 bis 2010. Hierzulande sind laut Jeep Deutschland 12.236 Fahrzeuge betroffen.

Ein falsches Signal der Leiterplatte an die Getriebesteuerung kann bei Pkw mit Automatikgetriebe dazu führen, dass dieses bei laufendem Motor aus der Parkstellung 'P' ungewollt in den Leerlauf 'N' schaltet. Bei nicht angezogener Feststellbremse kann es so auf abschüssigem Gelände dazu kommen, dass der Wagen unkontrolliert wegrollt.

Unfälle bisher nur in den USA

Die bisher 26 gemeldeten Unfälle haben sich ausnahmslos in den USA ereignet und fanden auf Parkplätzen statt, auf denen die Halter ihr Auto unbeaufsichtigt über eine Fernbedienung gestartet haben, so der Hersteller.

Airbags
Japanische Hersteller rufen 3,4 Millionen Autos zurück

Die Beifahrer-Airbags von Toyota, Nissan, Honda und Mazda sind möglicherweise fehlerhaft. Sie blasen sich im Falle eines Unfalls demnach nicht ordnungsgemäß auf. Ein Toyota-Sprecher sagte, die Airbags könnten unter Umständen sogar Feuer fangen.

Ein für die Kunden kostenloses Software-Update soll den Fehler beheben, der Werkstattaufenthalt dauert nur wenige Minuten. Ob Jeep den Rückruf über Kraftfahrt-Bundesamt abwickelt, ist noch nicht bekannt. In jedem Fall erhalten die Halter zeitnah eine schriftliche Mitteilung des Herstellers. (dpa/mid)



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