Brücke stark beschädigt - A57 bei Dormagen bleibt wohl tagelang gesperrt
14.02.2012 | 12:17 Uhr 2012-02-14T12:17:00+0100
Dormagen. Nach der Massenkarambolage bei Dormagen bleibt die A57 mehrere Tage gesperrt. Unbekannte hatten Plastikrohre unter einer Brücke angezündet - und die Brücke dabei stark beschädigt. Bei dem durch Rauch ausgelösten Unfall in der Nacht waren ein 29-Jähriger gestorben und 13 Menschen verletzt worden.
Auf der A57 bei Dormagen ist es in der Nacht zu Dienstag zu einer Massenkarambolage gekommen. Dabei kam nach Polizeiangaben ein 29 Jahre alter Mann aus Jüchen ums Leben. Die Zahl der Verletzten wurde am Mittag von sechs auf 13 erhöht, darunter sind zwei Schwerverletzte. Insgesamt 15 Autos und sechs Lastwagen waren an dem Unfall beteiligt. Die Autobahn ist zwischen der Anschlussstelle Dormagen und dem Autobahnkreuz Neuss-Süd in beiden Richtungen gesperrt.
Und die Vollsperrung wird wohl mindestens mehrere Tage dauern. Genauer kann Bernd Löchter, Sprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW, es noch nicht sagen. Nur so viel: "Es ist völlig illusorisch, dass heute oder am Mittwoch der Verkehr dort wieder rollen kann", sagt Löchter.
Brücke muss wohl teilweise erneuert werden
Unbekannte hatten Plastikrohre unter der Brücke angezündet. Bei dem Feuer entstanden so hohe Temperaturen, dass sich Betonteile von der Brücke ablösten. Ein Statiker konnte schon in der Nacht eine Einsturzgefahr nicht ausschließen, das Technische Hilfswerk stützt die Brücke. "Die statischen Untersuchungen", berichtet Bernd Löchter, "sind noch nicht ganz abgeschlossen." Aber die Sachverständigen hätten bereits bestätigen müssen, dass "die Brücke doch sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde".
Nun müsse die Autobahnbrücke vermutlich zumindest in Teilen "erneuert" werden - sprich: abgerissen und neu gebaut. Wie das funktionieren soll, wie lange es dauern und kosten könnte, ist unklar.
A57 ist die wohl wichtigste Achse zwischen Düsseldorf und Köln
Klar ist: "Das wird eine schwierige Zeit", sagt Straßen.NRW-Sprecher Löchter. Die A57 ist die wohl wichtigste Achse zwischen Düsseldorf und Köln. Rund 69.000 Autos rollen täglich über die betroffene Brücke. In der Nähe der Ballungsräume Düsseldorf und Köln könnten es aber schon 90.000 oder 100.000 Autos sein, so Löchter. Zum Vergleich: Das ist fast so viel Verkehr wie tagtäglich auf der A40.
Großräumige Umleitungen über A46, A3 und A59 seien zwar ausgeschildert, erklärt Löchter weiter. "Aber wir wissen ja alle, dass es da auch so schon voll werden kann."
Lange Staus auf Umleitungsstrecken
Im Berufsverkehr am Dienstagmorgen sorgte die Vollsperrung so auch bereits für massive Verkehrsprobleme. Am Morgen staute es sich auf der A3 zwischen Leverkusen und Hilden, am Mittag gab es zwischen Köln und Leverkusen zähfließenden Verkehr auf mehreren Kilometern.
Das Feuer unter der Brücke hatte die tödliche Massenkarambolage ausgelöst. Der Rauch wehte auf die Autobahn und behinderte die Sicht der Fahrer. Die Kriminalpolizei Neuss ermittelt, Hinweise zu den Tätern gibt es aber noch nicht.
Hier geht es zu aktuellen Informationen zur Verkehrslage auf den Autobahnen von Straßen.NRW
17:49
Ich glaube nicht, dass die Opfer nicht unser Mitleid verdienen - Und dass die Brandstifter bestraft gehören.
- ABER Massenkarambolage hier (A57) - Massenkarambolagen da (A31 vor nicht allzulanger Zeit) - Es gibt immer wieder Opfer, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren, und womöglich trotz möglichst umsichtiger Fahrweise, getötet oder verletzt wurden:
ABER es gibt auch genug FAHRIDIOTEN, die durch ihre Selbstüberschätzung Andere mindestens so gefährden, wie die Brandstifter: Sie gehöhren GENAUSO hart bestraft.
Damit man so etwas besser herausfinden kann, plädiere ich für "Black Boxen" in Autos.
NICHT als Erleichterung für einen "Überwachungsstaat" sondern, damit es sich rumspricht, dass auch ein guter Anwalt einen "Toll - Fahrer" nicht so leicht aus einer "Fahr-SCHULD" rausholen kann.
23:58
Ich fasse es nicht - da stecken irgendwelche Heiopeis Rohre in Brand - und Schuld sind die Opfer?
Das ist auch schon eine Verrohung.
Ich glaube nicht, dass die Opfer nicht unser Mitleid verdienen - Und dass die Brandstifter bestraft gehören.
- ABER Massenkarambolage hier (A57) - Massenkarambolagen da (A31 vor nicht allzulanger Zeit) - Es gibt immer wieder Opfer, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren, und womöglich trotz möglichst umsichtiger Fahrweise, getötet oder verletzt wurden:
ABER es gibt auch genug FAHRIDIOTEN, die durch ihre Selbstüberschätzung Andere mindestens so gefährden, wie die Brandstifter: Sie gehöhren GENAUSO hart bestraft.
Damit man so etwas besser herausfinden kann, plädiere ich für "Black Boxen" in Autos.
NICHT als Erleichterung für einen "Überwachungsstaat" sondern, damit es sich rumspricht, dass auch ein guter Anwalt einen "Toll - Fahrer" nicht so leicht aus einer "Fahr-SCHULD" rausholen kann.
22:12
die derart demoliert wurde. Die Nachahmer stecken wohl schon in den Startlöchern.
22:07
wir leben in einer Gesellschaft von Idioten:
Idioten´,d ie eine Brücke anzünden und Idioten auf der Regierungsbank, die derzeit Europa anzünden.
Passt scho
17:52
Rasen, drängeln, Nicht an geschwindigkeiten halten, Sicherheitsabstände. Na das haben die Autofahrer wohl nicht begriffen, wenn doch bei einem Ausreichenden Sicherheitsabstand vor mir Lichter verschwinden bremse ich doch sofort mal ab oder sehe ich das falsch?
14:23
Alle Theorie ist grau, heißt es doch so schön.
Jeder hat einmal in der Fahrschule gelernt: „Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, dass er sein Fahrzeug ständig beherrscht“.
Und weiter: „Er darf nur so schnell fahren, dass er innerhalb der übersehbaren Strecke halten kann“. Es spielt dann bei Gericht kaum noch eine Rolle, ob die Sicht, wie im vorliegenden Fall durch Qualm beeinträchtigt war.
Ich bekomme immer ein mulmiges Gefühl, wenn z.B. innerhalb einer Autobahnbaustelle, bei vorgeschriebenen 80km/h, ein Brummifahrer herauszufinden versucht, was ich auf dem Rücksitz abgelegt habe.
Aber Hand aufs Herz, wer ist nicht selbst schon einmal zum Drängler geworden, weil er z.B. Morgens verschlafen hat, oder Abends schnell nach Hause möchte. Da mutiert jeder Verkehrsteilnehmer vor ihm zu einem Verkehrshindernis, Motto: „muss der jetzt ausgerechnet vor mir herschleichen, dieser Penner“. Unfälle, bzw. Massenkarambolagen können dann schon mal das Ergebnis sein. Deshalb muss sich jeder darüber im klaren sein, dass dichtes Auffahren verheerende Folgen haben kann und nein, es passiert nicht immer nur den anderen.
14:21
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Dürfte wohl eher dem rechten Terror zuzuordnen sein, denn der zeichnet sich stets dadurch aus sich nicht zur Tat zu bekennen.
Wenn es rechter Terror wäre, wäre der Anschlag auf der A59 bei Duisburg-Marxloh verübt worden...
Egal, wer es war und auch wenns gleich wieder gelöscht wird. Das waren einfach nur miese, dreckige Schweine!!!!!!!!!
14:09
...ist für mich zumindest fragwürdig.
Wenn draußen Dunkelheit herrscht und dazu noch Plastik verbrennt (sollte jeder wissen, welchen dunklen, schwarzen Qualm) dies erzeugt, ist die Sichtweite ungefähr NULL.
Da werden die Rücklichter einfach aufgesogen von der Dunkelheit.
Da sieht man nichts mehr.
Und wenn dann einfach einer abbremst, kann man noch so vorsichtig fahren - man sieht den Wagen erst, wenn man schon im Kofferraum hängt.
13:50
Ob man die Verursacher jemals fassen wird? Falls doch, dann hart bestrafen. Und nicht bei Jugendlichen nur du du urteilen. Leben wir eigentlich in einer Gesellschaft der Idioten?
13:00
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