Das aktuelle Wetter NRW 24°C
Sportwagen

BMW M6 - das bayerische PS-Spektakel schafft die magischen 300 km/h

05.07.2012 | 11:45 Uhr
Ab Mitte Juli gibt es den neuen BMW M6 als Cabrio, ab September auch als Coupé.

München.  560 PS, sieben Gänge und von null auf hundert in 4,2 Sekunden: Beim neuen BMW M6 stehen die Fahrleistungen im Vordergrund. Trotzdem soll der Spritverbrauch geringer sein als bei seinem Vorgängermodell.

BMW krönt seit mehr als 40 Jahren seine Baureihen mit einer M-Version. Sie bietet die jeweils leistungsstärksten Motoren und die sportlichste Auslegung. So auch beim neuen M6 , der als Cabrio Mitte Juli und als Coupé ab September in die Schaufenster kommt. Ein Luxus-Duo mit Superlativen: 412 kW/560 PS stark, 300 Stundenkilometer (km/h) schnell und mindestens 123.600 Euro teuer.

Trotz einer Vielzahl von technischen Raffinessen sowie standesgemäßem Luxus stehen die Fahrleistungen klar im Vordergrund. Für einen gehörigen Adrenalinstoß sorgt der extrem hoch drehende V8-Motor-Twin-Turbo. Das spontane Ansprechverhalten des aus dem M5 bereits bekannten Triebwerks wird mit einer Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h in 4,2 Sekunden (Cabrio 4,3 Sekunden/Werksangaben) mehr als eindrucksvoll dokumentiert. Das maximale Drehmoment von 680 Newtonmetern liegt schon ab 1.500 Umdrehungen pro Minute an. Dass der Motor, glaubt man BMW , im Vergleich zu seinem Vorgänger trotz Mehrleistung nur 9,9 Liter, also 30 Prozent weniger verbrauchen soll, wird die M6-Fahrer wohl nicht einmal am Rande interessieren.

Starker Auftritt zu kräftigen Preisen

Die geballte Motorleistung gelangt per Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterachse. Ob in scharfen Kurven auf engen Landstraßen, zügiger Fahrt über die Autobahn oder einfach nur beim lockeren Dahingleiten, die 6er-Brüder lassen sich mit ihrer direkten Lenkung präzise steuern, überzeugen in allen Situationen mit einem Höchstmaß an Fahrsicherheit sowie -dynamik und selbst der Komfort kommt nicht zu kurz. Beide M6-Varianten beeindrucken zudem durch optimale Traktion, was sich besonders beim starken Beschleunigen aus Kurven heraus bemerkbar macht.

Coupé und Cabrio sind nicht nur schnell, beide sehen zudem gut aus. Das Design trägt eine sportliche Eleganz mit kräftigen athletischen Zügen eindrucksvoll zur Schau. Das beginnt beim dreigeteilten, prägnant modellierten unteren Lufteinlass über augenfällig ausgestellte Radhäuser und Seitenschweller bis zur ebenfalls optimierten Heckschürze mit Diffusor zwischen den jeweils außen angeordneten Doppelendrohren der Abgasanlage. Passend dazu fällt das Interieur aus, mit einem hohen Qualitätsniveau bei Materialien und Verarbeitung. Erwähnung verdienen das neu entwickelte Lederlenkrad sowie die Sportsitze mit integriertem Gurtsystem.

Zu haben ab 123.600 Euro

Ohne Zweifel ist es den M-Entwicklern gelungen, ein bereits hervorragendes Grundprodukt nochmals zu optimieren. Soviel automobile Schönheit mit bestens verpackter Technik hat natürlich ihren Preis. So steht das M6 Coupé ab 123.600 Euro und das Cabriolet ab 131.000 Euro in der Liste. Für Mehrausgaben an Sonderausstattungen wie zum Beispiel Navigationssystem (3.360 Euro), Multifunktionssitze (2.200 Euro) und Soundsystem von Bang und Olufsen (4.950 Euro) bietet BMW wie immer eine große Auswahl an.

Video
03.07.12: 4,4-Liter-V8, 560 PS, in 4,2 Sekunden von null auf 100 und 250 km/h Topspeed – zum 40-jährigen Bestehen der BMW M GmbH beschenken die Bayern sich und den besonders zahlungskräftigen Teil ihrer Kundschaft mit einem neuen M6. (Quelle: UP.TV)


 


Kommentare
05.07.2012
21:08
Nett
von FreieMeinung79 | #5

Aber es gibt viele Autos die Gleiches bieten, und dabei wirklich schöner aussehen, denn schön, ist der wirklich nicht.

1 Antwort
BMW M6 - das bayerische PS-Spektakel schafft die magischen 300 km/h
von fuffzigpfennig | #5-1

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, ich finde ihn im Gegensatz zum Vorgänger recht gelungen. Aber stimmt schon, bei einem Coupe-Vergleich bekomme ich einen Dodge Challenger SRT8 392 mit etwas weniger Leistung für deutlich weniger als die Hälfte. Wobei man dort natürlich Abstriche in z.B. Technik und Qualitätsanmutung machen muss.



05.07.2012
18:21
BMW M6 - das bayerische PS-Spektakel schafft die magischen 300 km/h
von dutsche | #4

Ich bin selber BMW-Fan und Fahrer. Aber so ein Geschoss zu bauen ist bescheuert.

05.07.2012
15:50
BMW M6 - das bayerische PS-Spektakel schafft die magischen 300 km/h
von fuffzigpfennig | #3

@ TVtotal: Was ist denn Ihrer Meinung nach Technik aus diesem Jahrhundert? Totgeborene Elektrospielzeugautos? Langweilige und potthässliche Hybridkrücken aus Fernost? Zylinderabschaltungen und Downsizing weit über dieSchmerzgrenze hinaus?

Wenn das Ihre Definition von Technik aus diesem Jahrhundert ist, dann bleib ich gerne altmodisch!

05.07.2012
14:52
BMW M6 - das bayerische PS-Spektakel schafft die magischen 300 km/h
von TVtotal | #2

So kann man Technik aus dem vorletzten Jahrhundert noch an den Mann bringen..die spinnen die Käufer.....

05.07.2012
14:14
BMW M6 - das bayerische PS-Spektakel schafft die magischen 300 km/h
von Eduard79 | #1

Was ist an 560 PS und 300 km/h bitte "magisch"? In dieser Preisklasse gibt es schon lange Fahrzeuge weit jenseits der 600 PS und Endgeschwindigkeiten über 300 km/h.

Die 250 km/h, bei denen viele Fahrzeuge abgeregelt werden, sind nurmehr ein Instrument, um noch mehr Geld zu verdienen - indem man Kunden "Performance-Packages" oder ähnliches anbietet, wo die Begrenzung aufgehoben wird.

Die Frage ist mitnichten, ob ein Auto 600 PS und 300 km/h leisten KANN - sondern ob es das tun SOLLTE.

Aus dem Ressort
Aston Martin feiert Lagonda-Comeback mit Luxus-Limousine
Verkehr
Frankfurt (dpa/tmn) – Die britische Luxusmarke Lagonda feiert ein Comeback: Demnächst will der Markeninhaber Aston Martin unter diesem Namen eine luxuriöse Limousine anbieten.
Porsche Cayenne künftig auch als Plug-in-Hybrid
Verkehr
Stuttgart (dpa/tmn) – Den neuen Porsche Cayenne gibt es fünf Varianten. Eine davon ist der Cayenne SE Hybrid. Dieser schafft es allein mit dem Elektromotor auf 125 km/h. Der Verkauf startet im Oktober.
E-Autos: Solarzellen in der Straße lösen Ladeproblem
Verkehr
Ladehemmung passé? US-Tüftler wollen das lange, stationäre Laden von E-Autos umgehen und dafür Straßen in den USA mit Solarzellen pflastern. Per Crowdfunding scheint der Produktionsstart nun gesichert.
"Riesenschnitzel reicht nicht mehr" - Rasthöfe wandeln sich
Verkehr
Currywurst-Pommes oder Buletten mit Senf - das war das Wichtigste im Rasthof. Heute sind auch an Autobahnen eher leichte Gerichte gefragt. Aber schnell muss es gehen, immer schneller.
Erst Sorgenkind, jetzt Musterknabe - Opel neuer GM-Liebling
Opel
Es ist noch nicht allzu lange her, da galten Opel als spießige Altherren-Autos. Die Verkäufe fielen, die Verluste stiegen. Der Mutterkonzern GM wollte die Rüsselsheimer sogar loswerden. Diese Zeiten sind vorüber. Heute ist Opel der Liebling der Konzernführung.
Umfrage
Die Ebola-Seuche breitet sich in Westafrika weiter aus. Ein erster Patient könnte möglicherweise in Hamburg behandelt werden. Macht Ihnen Ebola Sorgen?

Die Ebola-Seuche breitet sich in Westafrika weiter aus. Ein erster Patient könnte möglicherweise in Hamburg behandelt werden. Macht Ihnen Ebola Sorgen?