Biosprit E10 kommt bei Autofahrern besser an
03.02.2012 | 16:08 Uhr 2012-02-03T16:08:07+0100
Hamburg Die Öl-Industrie meldet Fortschritte bei der Markt-Einführung des Bio-Benzins E10. Der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschafts-Verbandes (MWV), Klaus Picard, nennt im Interview die jüngsten Zahlen
Wie beurteilt die deutsche Mineralöl-Industrie die Einführung von E10, nachdem nun ein Jahr seit der Umrüstung der ersten Säulen vergangen ist?
Klaus Picard: "Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind. Deshalb war die Angst um die Motor-Verträglichkeit bei Einführung des Bio-Kraftstoffes E10 verständlich, aber, wie die Praxis bestätigt, ganz unnötig und falsch. Seit einem Jahr fahren in Deutschland drei Millionen Fahrzeuge regelmäßig mit E10, und es ist kein einziger Motorschaden durch den Biokraftstoff E10 bekannt geworden. Die Breite der Erfahrung beweist, dass die Hersteller-Angaben völlig korrekt sind."
Wie hoch sind die bisherigen Kosten aus der E10-Umstellung für die Branche?
Picard: "Über die Höhe der mit der Einführung von Super 10 verbundenen Kosten kann der MWV keine genauen Angaben machen. Es wird sich vermutlich um einen Betrag in dreistelliger Millionenhöhe handeln."
Sieht die Mineralöl-Industrie noch weitere Möglichkeiten, den Absatz von Biosprit zu erhöhen?
Picard: "Im letzten Quartal des vergangenen Jahres wurde ein Aufwärtstrend beim Absatz von E10 verzeichnet. Der E10-Anteil am Benzin-Absatz stieg von 10,8 Prozent im Oktober auf 11,6 Prozent im November und Dezember 2011. Mittlerweile wird der Bio-Kraftstoff E10 flächendeckend in ganz Deutschland angeboten. Über 90 Prozent der Fahrzeuge vertragen E10 problemlos." (dapd)
20:59
Es ist nur der dumme Versuch, E 10 wieder ins Gespräch zu bringen. Es wird weiter boykottiert. Man muss nur mal mit den Tankstellenpächtern reden: Die haben inzwischen einen dicken Hals. Das Hauptübel sind nicht die verträglichen Motoren, nein, sondern das Verbrennen von Lebenmitteln im Tank. Eine Todsünde! Mit allen Folgen.
12:59
Boykottiert E10!
10:46
Brot gehört auf den Tisch und nicht in den Tank.
So ist es!! Doch der ADAC scheint mittlerweile einen Schwenk in das Lager der Öl-Multis gemacht zu haben. Das hörte sich vor einem Jahr noch ganz anders an. Aber was kann man von denen schon erwarten?
10:36
Bei 2% weniger gelieferter Energie ist bei Preisen von 1,5 € pro Liter dieser Saft auch noch teurer als Super E 5
und das auf dem Land noch nicht einmal mehr Platz für Kühe zu finden ist, damit diese grasen können, macht diesen „Biosprit“ noch katastrophaler.
Vom Hunger in der Welt und den Importen von Lebensmitteln und Viehfutter, die sich die BRD dabei leistet, mal ganz zu schweigen.
10:24
Lebensmittel gehören auf den Tisch und nicht in den Tank. Es ist zum Erbrechen wie man versucht den " mündigen " Bürger zu verarschen.
09:14
Was soll das ganze die wollten sich nur mal in Erinnerung bringen scheint ja gekappt zu haben.
14:36
Da kann die Mineralölindustrie jubeln. Der Absatz von Biosprit hat den gewaltigen Aufwärtstrent von 0,8 % zu verzeichnen. Das heißt, ein Jahr nach der Einführung tanken nur noch 88,4 % aller Autofahrer kein E10.
Außerdem ist bewiesen das E10 keine Motorschäden verursacht, da in diesem einen Jahr keine Motorschäden bekannt wurden.
Wie wärs wenn man dem Herrn Picard den Orden wider den tierischen Ernst verleiht?
In der Karnevalsbütt sind seine "Beweise" jedenfalls besser aufgehoben, als in einem Zeitungsinterview.
Normalerweise spricht man nämlich bei so einer geringen Absatzsteigerung höchsten von einer Stagnation. Gerade weil E10 auch noch billiger als E5 und damit mit Verlust verkauft wird.
Genau so lächerlich ist es nach einem Jahr von Langzeiterfahrungen zu sprechen und deshalb zu behaupten es könne keine von E10 verursachten Schäden geben.
Wir sprechen und dann mal in 10 Jahren wieder, Herr Picard. Dann werden wir sehen, wie die Langzeiterfahrungen mit E10 ausgefallen sind - und wie viele Leute dann noch Lebensmittel in den Tank schütten...
Schöner und zutreffender Kommentar.
10:39
Ich konnte das Lachen kaum unterdrücken, als der ADAC davon schrieb, dass nach 30.000 km der Opel Insigna keinen Motorschaden hatte, trotz E10. Was sind denn heute 30.000 km? Mal abwarten was sich bei der 3 bis 4-fachen Laufzeit getan hat.
Ausserdem, was ist das für eine Aussage" Biosprit E10 kommt bei den Autofahrern besser an" ? Bei wieviel Autofahrern? Hat man das seriös recherchiert?
10:17
Wie gehabt und einig mit den meisten hier.
Kein E10 in den Tank und auch weiterhin keine
Drecksplakette hinter die Windschutzscheibe.
03:08
"Biosprit" kommt bei den Autofahrern nicht besser an, es ist nur einfach billiger.
Wenn die Preise für E5 und E10 gleich geblieben wären, würde kaum einer den Biosprit tanken.
Der gestiegene Umsatz kann also nicht als Argument für E10 herangezogen werden, es sei denn, man würde auch durch die KIK-Umsatzzahlen Kinderarbeit in Asien rechtfertigen.
@ultron
Ihre Arroganz in Ehren, allerdings hat der Linke-Genosse recht.
Der Sprit wurde uns preiswerter angeboten damit wir diesen auch entsprechend tanken, denn E10 ist in der Herstellung teurer.
Noch etwas: Wie mir bekannt ist bekommt er den Sprit sogar von ca. 13 Cent bis ca. 26 Cent günstiger. Dies hängt jedoch non den hiesigen Spritpreisen ab.
Mit Beleidigungen brauchen Sie ihm also nicht zu kommen, aber das liegt wohl bei Ihnen in der Natur.
sorry, die Kommentarfunktion spinnt mal wieder.