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Umweltpolitik

Carsharing - Politik fordert finanzielle Förderung

13.11.2012 | 12:01 Uhr

Dessau-Roßlau. Das Carsharing erfreut sich einer steigenden Beliebtheit. Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, zieht nun eine Befreiung von der Kfz-Steuer in Betracht, damit das gemeinschaftliche und dabei umweltfreundliche Nutzen eines Fahrzeugs noch attraktiver wird.



Immer mehr Menschen machen vom Carsharing Gebrauch. Einem Bericht der Zeitung "Frankfurter Rundschau" zufolge gibt es in Deutschland aktuell 160.000 Menschen, die das Carsharing nutzen. Dabei kommen rund 4.600 Fahrzeuge zum Einsatz. Der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, überlegt, das Carsharing jetzt finanziell zu fördern: "Dies würde einen Anreiz geben, um das gemeinsame Nutzen von Autos noch populärer zu machen und die Einsparung von Rohstoffen und Energie im Verkehr voran zu bringen."

Neben dem Umweltfaktor könne das Carsharing auch helfen, das Problem der überfüllten Straßen in Städten zu lösen. Der Ausfall an Steuern könne nach Ansicht Flasbarths ferner durch eine Umlage kompensiert werden. Demzufolge ist es vonnöten, bei den restlichen Fahrzeugen die Steuern zu erhöhen. Das würde auch das Umdenken in Richtung gemeinsamer und damit umweltfreundlicherer Fahrzeugnutzung weiter fördern.

sw

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