Wenn dir Nachrichten Angst machen, sprich darüber!

Manchmal möchte man sich die Decke über den Kopf ziehen und nichts mehr hören oder sehen. So geht es einem ab und zu, wenn man in Zeitungen, dem Fernsehen oder im Radio schlimme Nachrichten hört.

Viele Leute, egal ob Kinder oder Erwachsene, bekommen dann ein mulmiges Gefühl im Bauch. Auch am Freitag wurde es Menschen umheimlich, als sie von Anschlägen hörten. Es gab zum Beispiel einen Anschlag auf ein Hotel im Land Tunesien. Dabei starben Menschen. Tunesien ist zwar weit weg von uns in Nordafrika, trotzdem beunruhigte die Nachricht Viele.

Fachleute raten: Wer Angst hat, soll sich nicht lange verkrümeln und schweigen, sondern über seine Gefühle sprechen. Denn Angst zu haben, ist etwas ganz Normales. Das merkt man auch, wenn man mit anderen spricht. Das können etwa ältere Geschwister oder die Eltern sein. Man spürt dann, dass man nicht allein ist - und das kann tröstlich sein.

Ein guter Tipp ist außerdem, sich durch Malen mit seinen Gefühlen zu beschäftigen. Wer mag, zeichnet, was er fühlt oder denkt. Du kannst dann zum Beispiel deinen Eltern zeigen, was du gemalt hast - und ihr redet darüber.

Wichtig ist, immer zu wissen: Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass schlechte Nachrichten einen selbst treffen. Man sollte sich also nicht zu sehr sorgen.