Vor dem Satelliten-Start musste alles blitzblank sein

Für Paolo Labertini musste alles sehr sauber sein. Der Technik-Experte arbeitet bei der Esa.

Das ist eine europäische Weltraumorganisation. Paolo Labertini hat einen Satelliten für den Start ins All vorbereitet. Der Satellit heißt Sentinel-2A.

Am Dienstag rauschte der Satellit mit einer Rakete in den Weltraum. Der Satellit soll aus dem All besondere Aufnahmen von der Erde machen und Daten schicken. Forscher wollen damit verschiedene Dinge untersuchen. Sie wollen zum Beispiel schauen, wie sich die Größe der Regenwälder verändert. Oder wie sauber manche Gewässer sind.

Der Satellit ist so etwas wie eine riesige fliegende Fotokamera. Er ist mit empfindlichen Geräten ausgestattet - zum Beispiel mit besonderen Spiegeln, die ganz sauber sein müssen.

Paolo Labertini musste deswegen unter anderem auf sehr kleine Staubkörnchen achten. Auf die Spiegel haben Paolo Labertini und sein Team spezielles Gas geblasen. Das verhindert, dass sich auf den Spiegeln Dreck ablagern kann.

Mit seinem Team hat Paolo Labertini den Satelliten 35 Tage lang getestet und sauber gehalten. Dann kam Sentinel-2A ganz oben in die Rakete Vega.

Der Satellit steckte in einer Kapsel aus zwei Teilen, die ein bisschen wie ein Überraschungsei aussieht. Die beiden Teile der Kapsel wurden nach dem Start geteilt. Sentinel-2A bekam einen kleinen Schubs und flog alleine weiter bis in eine Umlaufbahn. Von dort soll der Satellit nun die besonderen Fotos von der Erde knipsen.